One Piece: Pirate Warriors PS3
Erscheinungstermin: 21.09.2012 Mehr Infos
Plattform: PS3
Genre: Action
Release: 21.09.2012
Vertrieb: Namco Bandai
Entwickler: Tecmo
USK-Einstufung: ![]()
One Piece: Pirate Warriors
von Stefan Hohenwarter 20.09.2012
Monkey D. Ruffy und seine Crew sind zurück und dieses Mal exklusiv auf der PlayStation 3! In „One Piece: Pirate Warriors“ erlebt ihr die spannendsten Abenteuer der Strohhutpiraten und dieses Mal könnt ihr selbst Buggy, Don Creek, Arlong und die ganzen anderen Bösewichter aufmischen. Ob das Spaß macht, erfahrt ihr im folgenden Review!
Ein guter Freund namens Der rote Shanks rettet Ruffy aus dem Meer und verliert dabei seinen Arm. Ruffy ist seinem Retter in der Not auf ewig dankbar und trägt Schanks’ Strohhut ab diesem Zeitpunkt in Ehren. Dieser wird zugleich das Markenzeichen von Ruffy und seiner Piratenbande. Im weiteren Verlauf der Serie jagt der Stohhut, wie Ruffy oft liebevoll bezeichnet wird, einem einzigartigen Schatz nach: „One Piece“, dem wohl größte Schatz der Welt, welcher von der Piratenlegende Gol D. Roger irgendwo versteckt wurde. Bei seiner Hinrichtung verkündete Gol D. Roger noch stolz: „Irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt“, womit ein neues Piratenzeitalter anbrach. Tausende machen sich seither auf die Suche nach dem „One Piece“ – so auch Monkey D. Ruffy mit seiner liebenswerten Bande.
Mit einem Trailer kehren wir zurück zum neuesten Videospielableger „One Piece: Pirate Warriors“:
Am Ende jedes Levels wird genretypisch abgerechnet und die Leistung mit S (sehr gut), A (gut) usw … bewertet. Abhängig von dieser Bewertung erhält man auch Erfahrungspunkte, die automatische Levelaufstiege mit sich bringen. Doch das war’s noch nicht mit dem Rollenspieleinschlag. Man kann zwar keine Waffen oder Rüstungen auswählen, was zugegebener Maßen etwas seltsam wäre, denn es gäbe sicher die Leute, die Nami oder Robin nackt oder maximal mit einem Bikini rumlaufen lassen würden, oder die andere Fraktion, die dem schwachen Lysop eine Ritterrüstung anziehen würde. Das würde einfach nicht dem Stil der Serie entsprechen und so haben die Entwickler kurzerhand darauf verzichtet – selbes gilt für die Waffenwahl. Was herauskommt wenn Ruffy mit einem Schwert kämpft, haben wir doch alle schon in der Serie gesehen und das war nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Insofern passt es auch hier ganz gut ins Bild, das man von dieser Individualisierungsmöglichkeit abgesehen hat.
Ein Pluspunkt sind allerdings die sammelbaren Münzen, die Fähigkeitsverbesserungen mit sich bringen und die Herausforderungen, die nach Beendigung des Story-Modus freigeschalten werden.
Die Entwickler haben zwar versucht mit Geschicklichkeitspassagen und Bosskämpfen etwas Schwung und Abwechslung ins Spiel zu bringen, aber wirklich funktioniert hat das nicht. Man spielt zwar auch hin und wieder andere Charaktere, aber das Spielprinzip bleibt stets das gleiche.
Worum geht’s in „One Piece“?
Die Anime-Serie erzählt die Geschichte von Monkey D. Ruffy, der eines Tages von einer Teufelsfrucht gegessen hat. Dadurch erhielt er, wie auch alle anderen Teufelsfruchtverputzer, magische Kräfte. Während ein Bösewicht beispielsweise alles einfriert und ein anderer alles in Sand verwandelt, ist Ruffy einfach nur ein Gummi-Mensch. Er hat von der Gum-Gum-Frucht gegessen und kann nun seinen gesamten Körper strecken und dehnen. Doch diese Superkräfte haben auch einen herben Beigeschmack: Ab dem Zeitpunkt, wo man eine Teufelsfrucht gegessen hat, kann man nicht mehr schwimmen und ertrinkt elendig, wenn man in tiefes Wasser gerät. Wie der Zufall so will, ergeht es Ruffy genau so: Nachdem er mehr oder weniger durch puren Zufall von der Teufelsfrucht isst und sich deshalb nicht mehr über Wasser halten kann, droht er abzusaufen.Ein guter Freund namens Der rote Shanks rettet Ruffy aus dem Meer und verliert dabei seinen Arm. Ruffy ist seinem Retter in der Not auf ewig dankbar und trägt Schanks’ Strohhut ab diesem Zeitpunkt in Ehren. Dieser wird zugleich das Markenzeichen von Ruffy und seiner Piratenbande. Im weiteren Verlauf der Serie jagt der Stohhut, wie Ruffy oft liebevoll bezeichnet wird, einem einzigartigen Schatz nach: „One Piece“, dem wohl größte Schatz der Welt, welcher von der Piratenlegende Gol D. Roger irgendwo versteckt wurde. Bei seiner Hinrichtung verkündete Gol D. Roger noch stolz: „Irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt“, womit ein neues Piratenzeitalter anbrach. Tausende machen sich seither auf die Suche nach dem „One Piece“ – so auch Monkey D. Ruffy mit seiner liebenswerten Bande.
Mit einem Trailer kehren wir zurück zum neuesten Videospielableger „One Piece: Pirate Warriors“:
Gameplay
“One Piece: Pirate Warriors“ basiert auf dem guten alten „Dynasty Warriors“ Spielprinzip, wofür Koei Tecmo berühmt ist. Dabei gilt es eine verzweigte Karte von den Feinden zu befreien. Ihr schlüpft dabei meistens in die Rolle von Monkey D. Ruffy, der mit seinen Gum-Gum-Kräften kämpfen aber auch schwer entlegene Orte erreichen kann. So prügelt man sich in guter alter Hack’n’Slay Manier von einem Schauplatz zum nächsten, verkloppt in jeder Episode 300+ Feinde und steht am Ende einem Bossgegner gegenüber. Im Verlauf des Spiels vermöbelt man so Buggy, Don Creek, Arlong und viele mehr. Für Action ist also mächtig gesorgt, doch wie sieht’s mit einem Levelup oder Rollenspiel-Einschlag aus? Den gibt es in der Tat, allerdings nur in einer sehr bescheidenen Form. Man kauft keine neuen Waffen und man verbessert die Fähigkeiten nicht nach eigenem Ermessen. Das Spiel orientiert sich hier komplett an der Serie und so kann Ruffy seine ultimativen Attacken nicht gleich zu Beginn ausführen.Am Ende jedes Levels wird genretypisch abgerechnet und die Leistung mit S (sehr gut), A (gut) usw … bewertet. Abhängig von dieser Bewertung erhält man auch Erfahrungspunkte, die automatische Levelaufstiege mit sich bringen. Doch das war’s noch nicht mit dem Rollenspieleinschlag. Man kann zwar keine Waffen oder Rüstungen auswählen, was zugegebener Maßen etwas seltsam wäre, denn es gäbe sicher die Leute, die Nami oder Robin nackt oder maximal mit einem Bikini rumlaufen lassen würden, oder die andere Fraktion, die dem schwachen Lysop eine Ritterrüstung anziehen würde. Das würde einfach nicht dem Stil der Serie entsprechen und so haben die Entwickler kurzerhand darauf verzichtet – selbes gilt für die Waffenwahl. Was herauskommt wenn Ruffy mit einem Schwert kämpft, haben wir doch alle schon in der Serie gesehen und das war nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Insofern passt es auch hier ganz gut ins Bild, das man von dieser Individualisierungsmöglichkeit abgesehen hat.
Ein Pluspunkt sind allerdings die sammelbaren Münzen, die Fähigkeitsverbesserungen mit sich bringen und die Herausforderungen, die nach Beendigung des Story-Modus freigeschalten werden.
Die Entwickler haben zwar versucht mit Geschicklichkeitspassagen und Bosskämpfen etwas Schwung und Abwechslung ins Spiel zu bringen, aber wirklich funktioniert hat das nicht. Man spielt zwar auch hin und wieder andere Charaktere, aber das Spielprinzip bleibt stets das gleiche.

