Was ist neu, was bleibt beim Alten?
Viel hat sich nicht getan zu „
Jagged Alliance: Back in Action“, jedoch wurden zumindest schon alle
Patches bei „
Jagged Alliance: Crossfire“ eingebaut. Das heißt, man kann nun als optionalen Taktik-Modus einstellen, dass Söldner erst durch ihre Sichtlinie Gegner entdecken können. Damit muss man beim Vorrücken deutlich mehr Acht geben, da man nie weiß wie viele Gegner wo lauern. Deshalb sollte man zuerst Gegner auskundschaften, um dann taktisch vorgehen zu können.
Weiters gibt es noch das überaus praktische Sektor-Inventar. Alle Gegenstände die sich im Sektor befinden sind zugänglich für die Söldner des Sektors. Dieses erspart das elendslange und vor allem langweilige Abgrasen jedes Hauses und jeder Leiche. Alles was vorhanden ist, ist in einem Drag &
Drop Inventar auch verfügbar. Übrigens auch das Tauschen zwischen den eigenen, angeheuerten Söldnern funktioniert nun so und ist somit deutlich besser als noch beim Vorgänger. Die letzte größere Erneuerung von „
Jagged Alliance: Crossfire“ gegenüber dem Hauptspiel sind die Gebiete. Diese sind nämlich nun etwas weitläufiger gestaltet und die Höhenunterschiede sind nun größer und fallen damit mehr ins Gewicht. Dadurch kann man sich immer wieder direkt unter oder über feindlichen Soldaten verstecken und diese dann aus dem Hinterhalt angreifen. Das vertikale Element bringt damit mehrere neue taktische Optionen mit sich.
Echtzeitkampf hui, global Pfui
Die pausierbaren Echtzeitkämpfe (Stop&Go) spielen sich wie im Hauptspiel und wissen zu gefallen, auch wenn die gegnerische
KI manchmal patzt und zu leicht in die Falle tappt. Dafür sind die Gegner immer zahlenmäßig überlegen und meist auch besser ausgerüstet. Die Kämpfe entwickeln Spannung und fordern viel taktisches Geschick. So werden die Kämpfe schon mal zum disziplinierten Geduldsspiel, denn jeder Fehler wird sofort mit dem Tod der eigenen Söldner bestraft. Trotzdem macht es Spaß sich mit dem eigens zusammengestellten Team um die Häuser zu schleichen, die individuelle Fähigkeiten jedes Charakters geschickt einzusetzen und so einen Feind nach dem anderen auszuschalten.
Der Wirtschaftssimulationsteil, also die globale Karte des Spiels ist zwar ganz nett, aber irgendwie hätte man sich diesen ein bisschen bedeutungsvoller vorgestellt. Nur wenig kann man verändern oder eingreifen, Hauptsache man nimmt immer brav viele Sektoren ein, die einem Geld liefern, dann kann man sich auch besser Waffen, mehr Ausrüstung und neue Söldner zulegen. Viel hat sich aber sonst nicht getan und man vermisst die Herausforderung bei diesem Teil des Spiels.
Weitere Details gibt’s auf der nächsten Seite.