Keine Experimente, klassische Modi und zahlreiche Individualisierungsmodi laden im
Multiplayer-Bereich zum Verweilen ein. Team Deathmatch, Eroberung und Capture the Flag stillen das Verlangen eines jeden Actionfans und warten mit schönen
Maps auf, die auch schon am Releasetag bestens bevölkert sind. Dazu kommt noch der Kopfjäger-Modus, indem jeder für such Gegner tötet, um sogenannte Sparks einzusammeln. Der erste mit 30 Punkten gewinnt diesen Modus. Ein nettes Addendum, doch ich persönlich wäre schon mit den drei zuvor genannten Varianten zufrieden gewesen.
Neben diesen kompetitiven Wettbewerben bleibt aber auch der
Coop-Aspekt nicht außen vor. Vergleichbar mit „
Gears of War 3“ kann man sich nämlich im Eskalation-Modus Seite an Seite mit bis zu drei Freunden in die Schlacht gegen Gegnerwellen stürzen. Hier wäre noch etwas mehr herauszuholen gewesen, doch im Endeffekt kann auch diese Spielvariante mit flottem Gameplay und großem Unterhaltungswert punkten.
Grafik und Sound
Während die optische Gestaltung in der Konsolenversion hie und da etwas konturenlos wirkt, besticht die PC-Fassung durch eindrucksvolle Settings und detailreiche Transformers. Besonders in hektischen Szenen verliert man so vor dem TV-Gerät schnell den Überblick, wohingegen es am Monitor wesentlich leichter fällt den Überblick zu bewahren. Alles in allem gefallen aber beide Versionen, auch wenn eine grafische Revolution ausbleibt.
In Sachen Sound bleibt „
Transformers: Fall of Cybertron“ nichts schuldig. Die englischen Synchronsprecher leisten überaus gute Arbeit und vor allem die Originalstimme von Optimus Prime sorgt für das gewisse Extra. Der Soundtrack hält sich in den meisten Fällen dezent im Hintergrund, versteht es aber dennoch die jeweilige Szenerie gut zu unterstreichen und die allgegenwärtige Hektik noch zu verstärken. Satte Waffensounds und eindrucksvolle Explosionseffekte tun ihr übriges, um ein stimmiges Gesamtpaket abzuliefern.
Atmosphäre
Durch das Kriegssetting und die Möglichkeit als Fahrzeug relativ flott durch die Welt zu flitzen, entsteht eine extreme Dynamik. Man hat stets das Gefühl spät dran zu sein. Da stören auch die zahlreichen gescripteten Ereignisse und die gelegentlich schlauchartigen Settings nur sehr wenig. Man fühlt sich von Minute Eins an in das „Transformers“-Universum versetzt und fühlt in jedem Moment mit den gehetzten Autobots. Getragen von den guten Sprechern sorgen auch die verschiedenen Charaktere für einen gewissen Tiefgang. Eine packende Story, die in der Form wahrscheinlich den wenigsten bekannt ist, rundet das gelungene Gesamtpaket noch gekonnt ab.
Zusammenfassung und Wertung gibt’s auf der nächsten Seite.