Deadlight Xbox 360
Erscheinungstermin: 01.08.2012 Mehr Infos
Plattform: Xbox 360
Genre: Action
Release: 01.08.2012
Vertrieb: Microsoft
Entwickler: Tequila Works
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Deadlight
von Alan Wake (freier Mitarbeiter) 03.08.2012
Randall ist verzweifelt. Wo ist seine Familie? Ist sie tot, von den Zombies infiziert? Die Gedanken rasen in seinem Kopf. Er muss überleben … er muss.
Die Microsoft Game Studios hatten schon 2010 zusammen mit Playdead Studios einen Durchbruch verbucht: „Limbo“ brach alle Rekorde, konnte mit einem eigenen Stil überzeugen und fesselte Spieler weltweit. Bis heute gibt es zu dem Titel weltweit Box-Versionen im Handel und die Entwickler haben auch Mac- und Linux-Versionen nachgelegt. Wenn man nun das gerade erschienene „Deadlight“ von Tequila Works spielt, hat man unweigerlich Assoziationen mit „Limbo“, wobei in dem neuen Survival-Sidescroller deutlich mehr passiert.
Das farbarme, meist schematisch dargestellte Abenteuer beginnt in einem Keller, in dem sich ein paar Überlebende verbarrikadiert haben: Gleich in der ersten Szene erschießt Randall Karla, die anscheinend mit dem Virus infiziert ist. Der Schuss hat jedoch die Schatten auf die kleine Gruppe aufmerksam gemacht und die Tore zur Unterkunft halten nicht mehr lange. Randall schickt seine Bekannten vor, sie wollen sich dann im einzig bekannten Camp für Überlebende wieder treffen. Nun ist unser Protagonist auf sich alleine gestellt.
Kaum sind Sie aus dem Keller entkommen, finden Sie sich im Abwasser-Kanal wieder. Randall kann nicht schwimmen, weswegen er Wege finden muss, um das Wasser auszulassen, was aber wiederum die Schatten im Wasser aufweckt. Der mit Action-Rätseln gespickte Weg führt uns weiter zur Müllhalde, wo wir endlich eine Axt eines Feuerwehrmannes finden, mit der wir uns im Nahkampf verteidigen können. Das ist aber auch leichter gesagt als getan, denn der Nahkampf sollte eher vermieden werden. Zwei bis drei Zombies sind schon genug, um Randall leicht zu Boden zu ringen und den Bildschirm blutrot zu färben. Gut, dass die Ladezeiten sehr gering und die Kontrollpunkte massig verteilt sind, so wird das Spielerlebnis nicht weiter unterbrochen.
Randalls Weg führt ihn auch bis zu einer Militärbasis, wo er einen 38er findet. Nun kann er sich – Munition vorausgesetzt – auch auf Entfernung gegen die Bedrohung wehren. Eine Rückblende lässt Sie die Grundlagen des Schießens erlernen: Sie zielen mit dem rechten Analog-Stick und schießen mit dem rechten Schulterknopf. Aber achten Sie auf Ihre Munition, denn diese ist weniger als rar. In den Abschnitten finden Sie auch immer wieder Ausweise, Hinweise, Dokumente, die Randall sammelt und in seinem Tagebuch notiert. Dieses hat über 90 Seiten und zeigt, wieviel Energie und Liebe zum Detail die Entwickler investiert haben. Daneben warten noch drei freischaltbare Minigames auf den Spieler, wo er sich auf den weltweiten Ranglisten mit seinen Freunden messen kann.
Mehr über den Schwierigkeitsgrad, die Präsentation und Atmosphäre verrät die nächste Seite!
Die Microsoft Game Studios hatten schon 2010 zusammen mit Playdead Studios einen Durchbruch verbucht: „Limbo“ brach alle Rekorde, konnte mit einem eigenen Stil überzeugen und fesselte Spieler weltweit. Bis heute gibt es zu dem Titel weltweit Box-Versionen im Handel und die Entwickler haben auch Mac- und Linux-Versionen nachgelegt. Wenn man nun das gerade erschienene „Deadlight“ von Tequila Works spielt, hat man unweigerlich Assoziationen mit „Limbo“, wobei in dem neuen Survival-Sidescroller deutlich mehr passiert.
Alleingelassen
Sie schlüpfen in die Rolle von Randall Wayne, der in Seattle wohnt. 1986 kommt es zu einer seltsamen Epidemie, einem Ausbruch ungeahnten Ausmaßes, der die gesamte Menschheit erfasst und zu willenlosen „Schatten“, also Zombies, macht. In dem ganzen Wahnsinn wurde Randall von seiner Familie getrennt und muss sich alleine durch die Stadt kämpfen. Sein einziger Antrieb: Die Ungewissheit, wie es seiner Familie geht – und sein Wille zu überleben …Das farbarme, meist schematisch dargestellte Abenteuer beginnt in einem Keller, in dem sich ein paar Überlebende verbarrikadiert haben: Gleich in der ersten Szene erschießt Randall Karla, die anscheinend mit dem Virus infiziert ist. Der Schuss hat jedoch die Schatten auf die kleine Gruppe aufmerksam gemacht und die Tore zur Unterkunft halten nicht mehr lange. Randall schickt seine Bekannten vor, sie wollen sich dann im einzig bekannten Camp für Überlebende wieder treffen. Nun ist unser Protagonist auf sich alleine gestellt.
Verfolgt
Zunächst hat Randall gar keine Waffe bei sich: Er muss sich von den Zombies fernhalten, flüchten, sie geschickt mit Hilfe der Umgebung ausschalten, denn die drei Balken der Gesundheitsanzeige sind schnell aufgezehrt. Gleich zu Beginn fällt auf: Der Stil des Spiels ist einzigartig, pro Szene ist die Kamera leicht unterschiedlich positioniert, das Licht hüllt den Bildschirm ganz verschieden ein, weswegen auch nie das Gefühl aufkommt, man kennt die Umgebung bereits oder das Geschehen ist langweilig, spielt sich doch alles „nur“ auf einer Ebene ab.Kaum sind Sie aus dem Keller entkommen, finden Sie sich im Abwasser-Kanal wieder. Randall kann nicht schwimmen, weswegen er Wege finden muss, um das Wasser auszulassen, was aber wiederum die Schatten im Wasser aufweckt. Der mit Action-Rätseln gespickte Weg führt uns weiter zur Müllhalde, wo wir endlich eine Axt eines Feuerwehrmannes finden, mit der wir uns im Nahkampf verteidigen können. Das ist aber auch leichter gesagt als getan, denn der Nahkampf sollte eher vermieden werden. Zwei bis drei Zombies sind schon genug, um Randall leicht zu Boden zu ringen und den Bildschirm blutrot zu färben. Gut, dass die Ladezeiten sehr gering und die Kontrollpunkte massig verteilt sind, so wird das Spielerlebnis nicht weiter unterbrochen.
Verzwickt
Die Entwickler legen Wert darauf, dass es sich um keinen Plattformer, sondern um einen Survival-Sidescroller handelt. Das ist dann auch verständlich, wenn man länger spielt: Es geht hier nicht um Action, sondern um das wohlüberlegte Überleben von Szenen und Situationen. Kommt ein Zombie uns in der Garage zu nahe, können wir fliehen begraben ihn unter einem herunterfallenden Auto. Auf dem Feld liegt ein Kabel, ah, eine gute Möglichkeit, um die Zombies mit einem gehörigen Stromschlag auszuschalten. Der direkte Kampf kommt nämlich auch deswegen weniger gut an, da Randall nur begrenzte Ausdauer hat und nicht oft zuschlagen kann. Er stößt außerdem die Zombies nur zu Boden und muss sie dann kräftezehrend exekutieren.Randalls Weg führt ihn auch bis zu einer Militärbasis, wo er einen 38er findet. Nun kann er sich – Munition vorausgesetzt – auch auf Entfernung gegen die Bedrohung wehren. Eine Rückblende lässt Sie die Grundlagen des Schießens erlernen: Sie zielen mit dem rechten Analog-Stick und schießen mit dem rechten Schulterknopf. Aber achten Sie auf Ihre Munition, denn diese ist weniger als rar. In den Abschnitten finden Sie auch immer wieder Ausweise, Hinweise, Dokumente, die Randall sammelt und in seinem Tagebuch notiert. Dieses hat über 90 Seiten und zeigt, wieviel Energie und Liebe zum Detail die Entwickler investiert haben. Daneben warten noch drei freischaltbare Minigames auf den Spieler, wo er sich auf den weltweiten Ranglisten mit seinen Freunden messen kann.

