Rainbow Moon PS3
Erscheinungstermin: 04.07.2012 Mehr Infos
Plattform: PS3
Genre: Action
Release: 04.07.2012
Vertrieb: Eastasia Soft
Entwickler: Sidequest Studios
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Rainbow Moon
von Manfred Beck 04.08.2012
„Rainbow Moon“ zeigt, wie ein Taktik-RPG auszusehen hat. Vom kleinen Mainzer Entwicklerstudio SideQuest Studios kommt nun der neueste PSN-Kracher auf Sie zu, und wenn Sie auf zeitintensive Taktikspiele stehen, sollten Sie hier sofort zuschlagen. Noch nicht ganz sicher? Lesen Sie unser Review!
Zunächst etwas zu der umfangreichen und offenen Welt, die sich Ihnen Aufgabe für Aufgabe langsam eröffnet, aber immer noch einige versteckte Überraschungen beinhaltet. Der Tag und Nacht-Modus ist einer davon. Sind Sie lange unterwegs, verdunkelt sich die farbenfrohe Landschaft und erscheint in einem schimmernden Blau sowie bringt einige knifflige Monster mit sich. Denn die Nacht steuert nicht nur die optischen Aspekte, sondern nimmt dabei auch noch Einfluss auf die zu bekämpfenden Monster, die während der Dunkelheit stärker und zahlreicher werden. Eine Einbindung in einen Kampf kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen. Zum Ersten gibt es die altbekannte Interaktion mit einem Monster, das auf der Karte zu sehen ist. Weiterhin gibt es die Möglichkeit eines zufälligen Kampfes, der in der unteren rechten Ecke des Bildschirms erscheint und den der Spieler selbst per Tastendruck wählen kann. Ziemlich praktisch, wenn man von Monstern unbehelligt in der Landschaft einfach nur von Ort zu Ort reisen möchte.
Dabei gilt ein rundenbasiertes Kampfsystem, das Ihnen erlaubt, die Züge zu planen. Falls aber ein Kampf daneben geht, muss man keine Panik haben, denn Sie starten genau dort, wo der eigentliche Kampf angefangen hat, allerdings mit nur einem Lebenspunkt. Zurück zum Heiler, ein bisschen Geld ausgegeben, und es geht wieder ran an die Frucht. Frustfrei ist der Titel trotzdem nicht, denn vor allem die Reisen zu Fuß können einiges an Zeit kosten, da auch die Portale in den ersten Stunden absolut keine Rolle dabei spielen.
Es gibt natürlich nicht nur eine Hauptaufgabe, sondern auch Nebenquests. Die meisten Einsätze sind zwar klassische Such-, Bring- oder Killdienste, halten aber manchmal trotzdem gelungene Überraschungen oder Hindernisbewältigungen parat. Das Leveldesign richtet sich auch unter Tage an engagierte Entdecker, die sich jede Abzweigung merken, jeden Winkel durchstöbern und keine Interaktionsmöglichkeit auslassen. Dank automatischer Kartenfunktion wird selbst das Erforschen größerer Areale nie zur Last, auch wenn man sich hier und da eine Funktion zum Herauszoomen gewünscht hätte - vor allem auf der Weltkarte. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, immerhin geht es hier um einen Download-Titel, und dafür macht „Rainbow Moon“ seine Sache richtig gut.
Aufräumen ist angesagt
“Rainbow Moon“ erzählt Ihnen die Geschichte zweier Erzfeinde, die es während eines Duells durch ein Portal in eine andere Welt verschlägt. Im Schlepptau jede Menge Monster, welche die Einheimischen in Angst und Schrecken versetzen, aber auch Baldren, den Haupthelden in „Rainbow Moon“. Klarerweise heißt es das Chaos erst einmal zu bändigen, danach den verantwortlichen Gegenspieler ausfindig zu machen und schließlich eine Möglichkeit zu finden, nach Hause zurückzukehren. So viel zur Story des Spiels, und natürlich gibt es auch etwas auf die Augen:Frischer Wind im RPG-Universum
Sie finden sich also anfangs als junger Krieger Baldren in einem dunklen Wald wieder, und Sie werden durch die Umstände gezwungen, das Chaos wieder gradezubiegen. Das naheliegende Dorf macht natürlich Baldren dafür verantwortlich, und bis Ihnen die Bewohner des kleinen Dörfchens so halbwegs vertrauen, vergehen schnell mal zwei bis drei Spielstunden. Anfangs können Sie selbstverständlich keine halsbrecherischen Attacken ausüben, da Sie schlichtweg noch zu unterfahren dafür sind. Ganz RPG-typisch müssen Sie sich deshalb durch viele kleine Kämpfe hindurch dringen, um alle strategischen Reize des Titels freizuschalten und auskosten zu können.Zunächst etwas zu der umfangreichen und offenen Welt, die sich Ihnen Aufgabe für Aufgabe langsam eröffnet, aber immer noch einige versteckte Überraschungen beinhaltet. Der Tag und Nacht-Modus ist einer davon. Sind Sie lange unterwegs, verdunkelt sich die farbenfrohe Landschaft und erscheint in einem schimmernden Blau sowie bringt einige knifflige Monster mit sich. Denn die Nacht steuert nicht nur die optischen Aspekte, sondern nimmt dabei auch noch Einfluss auf die zu bekämpfenden Monster, die während der Dunkelheit stärker und zahlreicher werden. Eine Einbindung in einen Kampf kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen. Zum Ersten gibt es die altbekannte Interaktion mit einem Monster, das auf der Karte zu sehen ist. Weiterhin gibt es die Möglichkeit eines zufälligen Kampfes, der in der unteren rechten Ecke des Bildschirms erscheint und den der Spieler selbst per Tastendruck wählen kann. Ziemlich praktisch, wenn man von Monstern unbehelligt in der Landschaft einfach nur von Ort zu Ort reisen möchte.
Altbekanntes Kampfsystem
Die Kämpfe selbst finden in einem eigenen Bildschirm statt, was ein bisschen an „Final Fantasy Tactics“ und „Breath of Fire V“ erinnert. Am Anfang ist man zwar etwas eingeschränkt, doch mit der Zeit eröffnen sich durch neue Entwicklungen und Fähigkeiten neue sowie schnellere Wege, den Feind auszuschalten. Oft reicht eine einzige erlernte Fähigkeit, um einen vormals als unmöglich verfluchten Kampf mühelos zu gewinnen. Ähnlich wie in „Breath of Fire III“ haben Sie die Möglichkeit, schnellere Charaktere mehr Züge machen zu lassen (das hieß damals EX-Turns, heute Sub-Turns). Mehr Reichweite, mehrere Angriffe pro Runde und schlichtweg mehr Handlungsspielraum helfen ebenfalls enorm, die teils knackigen Kämpfe siegreich zu überstehen.Dabei gilt ein rundenbasiertes Kampfsystem, das Ihnen erlaubt, die Züge zu planen. Falls aber ein Kampf daneben geht, muss man keine Panik haben, denn Sie starten genau dort, wo der eigentliche Kampf angefangen hat, allerdings mit nur einem Lebenspunkt. Zurück zum Heiler, ein bisschen Geld ausgegeben, und es geht wieder ran an die Frucht. Frustfrei ist der Titel trotzdem nicht, denn vor allem die Reisen zu Fuß können einiges an Zeit kosten, da auch die Portale in den ersten Stunden absolut keine Rolle dabei spielen.
Es gibt natürlich nicht nur eine Hauptaufgabe, sondern auch Nebenquests. Die meisten Einsätze sind zwar klassische Such-, Bring- oder Killdienste, halten aber manchmal trotzdem gelungene Überraschungen oder Hindernisbewältigungen parat. Das Leveldesign richtet sich auch unter Tage an engagierte Entdecker, die sich jede Abzweigung merken, jeden Winkel durchstöbern und keine Interaktionsmöglichkeit auslassen. Dank automatischer Kartenfunktion wird selbst das Erforschen größerer Areale nie zur Last, auch wenn man sich hier und da eine Funktion zum Herauszoomen gewünscht hätte - vor allem auf der Weltkarte. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau, immerhin geht es hier um einen Download-Titel, und dafür macht „Rainbow Moon“ seine Sache richtig gut.

