Mit der 2013er-Version von „Magic: The Gathering – Duels of the Planeswalkers“ präsentiert Wizards of the Coast die jüngste Auflage der XBox-360-Umsetzung ihres weltberühmten Sammelkarten-Spiels. Wie sich das Spiel im Vergleich zum Vorgänger schlägt, erfahren Sie in unserem Review.
Story
Als „Planeswalker“ stellen Sie einen mächtigen Zauberer dar, der in der Lage ist, zwischen den elementaren Ebenen der Existenz zu reisen. Die Geschichte des Spiels dreht sich um verschiedene Repräsentanten der einzelnen Element-Disziplinen und einen übermächtigen Drachen, jedoch ist die Hintergrundstory zwischen den von einander eigentlich unabhängigen Kartenspiel-Runden vernachlässigbar.
Gameplay
Für jene, die das „Magic: The Gathering“-Universum noch nicht kennen: das zu Grunde liegende Spiel ist ein Sammelkartenspiel, das stark auf das Taktieren mit Streitkräften, Zaubern usw. setzt. Spielrunden, die je in Kampf-, Haupt- und Endphasen geteilt sind, lassen Spieler mit Ressourcen haushalten und diverse Tiere, Zauber und Monster ins Feld schicken. Mit etwas Glück und einer guten Taktik zwingt man so den Gegner in die Knie. Die Karten lassen sich ganz allgemein in fünf Elemente unterteilen, die sich hauptsächlich in der Flexibilität des Spielstils und dem Preis bzw. der Kraft der Einheiten unterscheiden. Über einen Karten-Deck-Editor können Sie Ihre Kartensammlung im Verlauf des Spiels aber je nach Spielstil stark individualisieren. Setzen Sie eher auf viele kleine Untergebene, setzen Sie verstärkt auf Zauber und Flüche oder schicken Sie lieber wenige dafür mächtige Kreaturen gegen den Feind? So treten Sie nach und nach immer gegen neue Gegner an und können damit neue Decks und Spezialkarten freischalten. Ein für Anfänger toll gemachtes Tutorial komplettiert das Bild.
Grafik und Sound
Der Sound des Spiels ist generell recht episch gehalten, wird aber nicht so schnell nervig. Die Grafik ist pragmatisch und nicht übertrieben – sehr passend. Die Karten selbst sind nicht animiert, jedoch deren Aktionen. Außer einem rot leuchtenden Ring während Kampfphasen gibt das Spielfeld optisch aber wenig her.
Weitere Details zum Spiel gibt’s auf der nächsten Seite.
Gesteuert wird das Spiel recht simpel über die vorderen Knöpfe des Gamepads, welche so belegt sind, dass man sich nicht hirnlos durch die Runden klicken kann, das heißt man braucht bei simplen Runden einen Tick länger, kann aber dafür nicht so schnell Schlampigkeitsfehler begehen. Das System ist alles in Allem gut gelöst, stellenweise aber noch nicht perfekt.
„Magic: The Gathering Duels 2013“ lässt Sie online gegen andere Spieler antreten, was den Schwierigkeitsgrad natürlich noch mal in die Höhe treibt und ordentlich Langzeitmotivation bringt.
Atmosphäre
Die Spannung eines „Magic“-Duells kommt auch in der jüngsten XBLA-Fassung voll zum Tragen. Freunde des Franchise fühlen sich sofort wohl und wenn Sie Besitzer der 2012er-Edition sind werden Sie nett zurückbegrüßt – das Tüpfelchen auf dem i.
Zusammenfassung
„Magic“-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten und Neulinge werden durch das Tutorial super in diese Welt eingeführt.
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