Neben dem 60-jährigen Thronjubiläum richtet Großbritannien 2012 auch die Olympischen Sommerspiele aus. Doch nicht nur London ist im Sportfieber, sondern auch Sega huldigt dem olympischen Gedanken. Wir haben uns auf die Jagd nach Medaillen gemacht und fassen das Erlebte in unserem Review zusammen.
Großereignisse
Es hat beinahe schon Tradition, dass zu allen sportlichen Großereignissen auch ein entsprechendes Videospiel erscheint. In wenigen Tagen erwartet uns eben aus diesem Grund das offizielle Game zu den Olympischen Sommerspielen in London. Dank Sega darf in unzähligen Wohnzimmern gelaufen, gehüpft, geworfen und geschwommen werden was das Zeug hält. Und das heuer sogar erstmals mit Kinect- beziehungsweise Move-Unterstützung, denn die Entwickler haben die Bewegungssysteme der HD-Konsolen für ausgewählte Sportarten miteingebaut.
Vier Jahre sind vergangen…
…seit dem offiziellen Spiel zu den Olympischen Spielen in Beijing 2008 und es hat sich einiges getan. Das damals ziemlich in die Kritik geratene Spiel gab Sega jede Menge zu tun für den diesjährigen Nachfolger. Und man hat sich das Feedback zu Herzen genommen, denn „London 2012 – Das offizielle Spiel der Olympischen Spiele“ präsentiert sich als sehr gelungenes Sportsgame. Optisch, akustisch und vor allem auch in Sachen Steuerung kann Sega einen großen Schritt in die richtige Richtung macht. Doch eins nach dem anderen.
Was geboten wird, lest ihr auf der nächsten Seite.
Das Olympische Game bietet vier Spielmodi, die weiterführende zahlreiche Unterkategorien liefern. Zum einen gibt es den Kampagnenmodus, der den Spieler sozusagen eine Olympiade bestreiten lässt. Pro Spieltag hat man die Möglichkeit aus der gebotenen Auswahl von drei bis fünf Events zwei Auszuwählen, in denen man in der Folge zur Medaillenjagd antritt. Im Disziplinenmodus lassen sich, wie der Name vermuten lässt, einzelne Disziplinen anwählen, einzeln bestreiten, aber auch als Mix zusammenstellen und in einer individuellen Reihenfolge bestreiten. Herzstück ist aber der Partymodus, der es bis zu vier Spielern erlaubt gemeinsam oder gegeneinander verschiedenen Bewerbe zu bestreiten.
Geboten werden dort 18 Disziplinen und acht Herausforderungen, die sich jedoch erst nach und nach freischalten lassen. Hier liegt die wahre Stärke des Olympischen Spiels, denn gemeinsam mit Freunden fliegen die Stunden vor der Konsole geradezu dahin. Abwechslungsreich und spannend gestalten sich die Herausforderungen, die ein Zusammenarbeiten mit einem gesunden Konkurrenzkampf verbinden. Darüber hinaus werden auch online einige Möglichkeiten geliefert, die sich jedoch vor dem Release noch nicht testen ließen.
Jubel und Hymnen
Wichtig in einem Sportspiel ist seit jeher die Kulisse. Dazu zählen Kommentatoren, Zuschauer, musikalische Untermalung und nicht zuletzt die Sportstätten. Und hier braucht sich Sega mit dem neuesten Olympia-Spiel nicht zu verstecken, denn sowohl die englischen Sprecher als auch die Zuschauer tun ihr Bestes, um zur authentischen Stimmung in den verschiedenen Arenen beizutragen. Abwechslungsreiche Kommentare, jubelnde Zuschauer und schön vorgetragenen Nationalhymnen bilden einen würdigen Rahmen für die Olympischen Sportarten. Zudem sind die Sportstätten sehr schön gestaltet und bieten die ideale Kulisse. So macht Sport und Spiel wirklich Spaß!
Grafik und Sound
Zugegeben, im Vergleich zu einem „FIFA 12“ oder vergleichbaren Sportspielen muss Sega hier noch ein wenig zurückstecken, doch an und für sich gefällt die grafische Gestaltung der Athleten und auch der Arenen. Zwar gibt es in Puncto Motion Capturing noch hie und da einige Probleme, doch alles in allem bewegen sich die Athleten authentisch und dynamisch. Ausnahme hierbei ist noch am ehesten Volleyball und Tischtennis, denn bei diesen Sportarten bleibt die Dynamik gelegentlich etwas auf der Strecke. Doch die Freude am Spiel macht dies mehr als wett.
Details zur Steuerung und die Zusammenfassung gibt’s auf der nächsten Seite.
Trotz der Einbindung von Move und Kinect bleibt der Großteil des Angebotes von 30 Disziplinen nach wie vor der Controller-Steuerung vorbehalten, die dabei auch noch recht unkompliziert daherkommt. Einsteigerfreundlichkeit ist das Motto bei Sega und so zeigen zum einen ausführliche Tutorials vor jedem Event, wie es richtig geht, und zum anderen bleiben komplexe Tastenkombinationen ohnehin ganz aus. Die Entwickler fordern hingegen Timing und Gefühl von den Spielern. So geht es etwa beim klassischen 100 Meter Sprint nicht um das möglichst schnelle Drücken einer Taste, sondern um das Haushalten mit der Ausdauer des Athleten und dem richtigen Einsatz des Endspurts. Abwechslungsreichtum und Zugänglichkeit zeichnen somit die Steuerung aus.
Nachdem die Videospiele zu den Olympiaden in der Vergangenheit wenige Wohnzimmersportler begeistern konnten, hat Sega in diesem Jahr einen großen Schritt in eine bessere Zukunft getan. Denn neben der Einbindung der Bewegungssysteme besticht „London 2012 – Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele“ trotz des etwas holprigen Namens mit ansprechenden Grafiken und Großteils fließenden Animationen. Zudem können sowohl Soundkulisse als auch Kommentatoren durch gute Leistungen punkten. Somit zählt Segas „London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele“ zu den positiven Überraschungen im Sommer 2012 und hat sich einen Podestplatz mehr als verdient.
Die Vorteile für registrierte User auf GamingXP werden nach Abschluss der Beta-Phase noch weiter ausgebaut. Helfen Sie mit, das beste GamingXP aller Zeiten zu bauen!
Melde dich gleich jetzt für die Closed Beta des XP Clubs an! Es erwarten sich coole Community-Aktiväten und attraktive Preise! Hier geht's zum XP Club!