DiRT Showdown PC,PS3,Xbox 360
Erscheinungstermin: 24.05.2012 Mehr Infos
Plattform: PC,PS3,Xbox 360
Genre:
Release: 24.05.2012
Vertrieb: Codemasters
Entwickler: Codemasters
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
DiRT Showdown
von Matthias Jamnig 24.05.2012
„Ridge Racer Unbounded“ zeigte vor, wie man aus einer etwas angestaubten Kultbrand ein actiongeladenes Rennspiel macht. „DiRT Showdown“ versucht nun auf ähnliche Weise Neuland zu entdecken und eine breitere Spielerschaft für sich zu begeistern. Ob diese Neuorientierung aber auch so überzeugen kann, wie jene des Arcade-Klassikers, erfahren Sie in unserem Testbericht.
Ist man alleine unterwegs bestreitet man jedenfalls Rennen um Rennen beginnend in einer Anfängerliga, die eine moderate Herausforderung bietet und den Spieler an die neuen Modi und Renntypen heranführt. Hier geht es mal um Speed mal um Geschicklichkeit und des Öfteren eben um zerstören und zerstört werden. Der Abwechslungsreichtum sorgt dabei für unterhaltsame Kurzweil, die nur durch die etwas zu häufigen Ladezeiten getrübt wird. Da man mit Informationen zu den verschiedenen Rennen im Vorfeld etwas spart, hat man jedoch hie und da das Gefühl ins kalte Wasser gestoßen zu werden. Hier wäre eine kurze Vorabinformation zum anstehenden Event schön gewesen, die man etwa auf dem Ladescreen platzieren hätte können. Zwar bekommt man die Möglichkeit im Rennen selbst die Rahmenbedingungen des aktuellen Bewerbs abzurufen, doch hätten diese besser platziert werden können.
Musikalisch entschied sich Codemasters für einen eher rocklastigen Soundteppich der ergänzt um heulende Motoren und knatternde Fehlzündungen ein stimmiges akustisches Erlebnis vermittelt, das sich ebenfalls bestens ans Spielthema anschmiegt. Mit den deutschen Kommentaren ist den Entwicklern zudem eine atmosphärische Facette gelungen, die den Rennevents noch den nötigen Pfeffer verleiht.
Die Rally-Tage sind gezählt
Auf der einen Seite würde sich die verstorbene Rallylegende Colin McRae, der für die ersten Titel der Reihe seinen klingenden Namen zur Verfügung stellte, im Grab umdrehen, wenn er miterleben müsste, wozu sich „DiRT“ entwickelt hat. Doch auf der anderen Seite braucht ein zeitgemäßes Spiel gelegentlich einen Evolutionsschritt, der ihn von der zahlreichen Konkurrenz abhebt. Mit „DiRT Showdown“ machen die Jungs von Codemasters genau diesen Schritt und verpassen der altehrwüdigen Rennserie einen komplett neuen Auftritt. Rasante Arcade-Action und beinharte Crashs dominieren den neuesten Teil und erinnern gewollt an das legendäre „Destruction Derby“.Volle Breitseite!
Natürlich bringt „DiRT Showdown“ auch wieder die großartigen Features des Vorgängers mit sich, wie etwa verschiedene Wetterbedingungen, Trickbewerbe und Geschicklichkeitstests. Doch das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf den destruktiven Bewerben. Dort geht es primär darum möglichst viele Gegner möglichst oft zu rammen und im Idealfall zu zerstören oder diese über den Rand einer Plattform zu schieben und dafür Punkte zu kassieren. Im Singleplayer-Modus sind diese Modi bereits äußerst unterhaltsam, doch macht diese Spielart selbstverständlich am meisten Spaß, wenn auch die anderen Fahrzeuge von realen Fahrern gelenkt werden.Ist man alleine unterwegs bestreitet man jedenfalls Rennen um Rennen beginnend in einer Anfängerliga, die eine moderate Herausforderung bietet und den Spieler an die neuen Modi und Renntypen heranführt. Hier geht es mal um Speed mal um Geschicklichkeit und des Öfteren eben um zerstören und zerstört werden. Der Abwechslungsreichtum sorgt dabei für unterhaltsame Kurzweil, die nur durch die etwas zu häufigen Ladezeiten getrübt wird. Da man mit Informationen zu den verschiedenen Rennen im Vorfeld etwas spart, hat man jedoch hie und da das Gefühl ins kalte Wasser gestoßen zu werden. Hier wäre eine kurze Vorabinformation zum anstehenden Event schön gewesen, die man etwa auf dem Ladescreen platzieren hätte können. Zwar bekommt man die Möglichkeit im Rennen selbst die Rahmenbedingungen des aktuellen Bewerbs abzurufen, doch hätten diese besser platziert werden können.
Rockige Klänge und Sonnenuntergänge
Sowohl optisch als auch akustisch präsentiert sich „DiRT Showdown“ von seiner Schokoladenseite. Wunderschöne Sonnenuntergänge, blitzende Boliden, ein gelungenes Schadensmodell und ansprechende Streckendesigns fügen sich zu einem grafischen Erlebnis, das Vergleiche mit aktuellen Konkurrenztiteln nicht zu scheuen braucht. Die zahlreichen Skins, die man den verschiedenen Autos verpassen kann, tun ihr übriges um dem Spiel einen fetzigen Auftritt zu verleihen. Gemeinsam mit dem eindrucksvollen Menü spiegelt der optische Gesamteindruck das actiongeladene Gameplay ideal wider.Musikalisch entschied sich Codemasters für einen eher rocklastigen Soundteppich der ergänzt um heulende Motoren und knatternde Fehlzündungen ein stimmiges akustisches Erlebnis vermittelt, das sich ebenfalls bestens ans Spielthema anschmiegt. Mit den deutschen Kommentaren ist den Entwicklern zudem eine atmosphärische Facette gelungen, die den Rennevents noch den nötigen Pfeffer verleiht.

