Skullgirls PS3,Xbox 360
Erscheinungstermin: 10.04.2012 Mehr Infos
Plattform: PS3,Xbox 360
Genre: Action
Release: 10.04.2012
Vertrieb: Konami
Entwickler: Reverge Labs
Webseite: Visit
USK-Einstufung:
Skullgirls
von MarkusR (Freier Mitarbeiter) 03.05.2012
Was passiert, wenn man „Street Fighter“, „Marvel vs. Capcom“, „BlazBlue“ und „Melty Blood“ in einen Mixer wirft, dazu eine Brise entwicklerische Freiheit gibt und einen interessanten Zeichenstil hinzufügt. Voilá, hier haben wir ein herrlich komplexes Kampfspiel, welches mit tollen Charakterdesigns aufwartet.
Vertrieben wird „Skullgirls“ als Downloadtitel und nicht als Vollpreisspiel - ein kluger Zug um sich im Kampfspieledschungel der letzten Zeit hervorzutun.
Folgender Trailer stellt Ihnen den gesamten Cast von „Skullgirls“ kurz vor.
Acht Charaktere beinhaltet das Spiel zum jetzigen Zeitpunkt, weitere Charaktere wurden als DLC angekündigt – männliche Kämpfer wurden vom Entwickler nicht ausgeschlossen. Sind acht Charaktere wenig? Keineswegs. Das Design der einzelnen Mädels ist dafür umso einzigartiger und fordert einiges an Einspielzeit im Trainingsmodus. Die Animationen sind gelungen und zauberten mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Und auch die Musik gefällt – kein Wunder, dass der Soundtrack bald nochmal extra erhältlich sein wird. Der Komponist ist niemand geringerer als Michiru Yamane, der sich bereits für die tolle Musik der „Castlevania“-Teile verantwortlich zeigen durfte.
Man kann sich aussuchen, ob man mit einem einzelnen Charakter oder mit einem Team von bis zu drei Mädchen antritt. Dabei kommt ein Ratio-System zum Tragen, welches so auch schon in „Capcom vs. SNK 2“ zum Tragen gekommen ist: Ein einzelner Charakter teilt weit mehr Schaden aus und steckt mehr ein, als ein Team von drei Charakteren. Tritt man als Team an, kann man, wie bereits aus „Marvel vs. Capcom“ bekannt, einen Assist herbeirufen, der kurzzeitig mit einer Attacke aushilft. Das Combosystem ist bisher wohl einzigartig: Es gibt eine gewisse Mechanik, die Infinite Combos (unendliche Combos) versucht zu entdecken und dem Verteidiger eine Chance gibt, per Tastendruck zu entkommen. Demzufolge sind viele Combos darauf ausgelegt, diese Wiederholungen zu unterlassen. Das Ergebnis sind ansehnliche Kombinationen, in der die Schlagabfolgen und Spezialattacken so kreativ wie möglich sein müssen.
Neben dem gelungenen Trainingsmodus, dem gewohntem Versus und einem Arcade-Modus gibt es noch zwei Online-Modi – eine Lobby für Zwei- und Ranglisten-Spiele. Online Play funktioniert dank dem GGPO Netcode (bewährte Übertragungsmethode, die auch in „Street Fighter 3: Third Strike Online Edition“ verwendet wird) erstaunlich gut.
Vertrieben wird „Skullgirls“ als Downloadtitel und nicht als Vollpreisspiel - ein kluger Zug um sich im Kampfspieledschungel der letzten Zeit hervorzutun.
Folgender Trailer stellt Ihnen den gesamten Cast von „Skullgirls“ kurz vor.
Das Märchen um die Schädelmädchen…
...ist eigentlich recht schnell erklärt. „Skullgirls“ spielt im Canopy Königreich und erzählt die Geschichte von acht Kämpferinnen, die das einzigartige Artefakt namens Skull Heart, welches seinem Besitzer Wünsche erfüllt, aus den Klauen des monströsen Skullgirl zu befreien versuchen. Wie die Legende es will, erfüllt das mysteriöse Skull Heart alle sieben Jahre einem jungen Mädchen einen Wunsch … Allerdings ist diese Macht mit einem hohen Preis verbunden: Ist das Herz des Mädchens unrein, wird ihr Wunsch ins Gegenteil verkehrt und sie wird selbst zu einem Skullgirl.Acht Charaktere beinhaltet das Spiel zum jetzigen Zeitpunkt, weitere Charaktere wurden als DLC angekündigt – männliche Kämpfer wurden vom Entwickler nicht ausgeschlossen. Sind acht Charaktere wenig? Keineswegs. Das Design der einzelnen Mädels ist dafür umso einzigartiger und fordert einiges an Einspielzeit im Trainingsmodus. Die Animationen sind gelungen und zauberten mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Und auch die Musik gefällt – kein Wunder, dass der Soundtrack bald nochmal extra erhältlich sein wird. Der Komponist ist niemand geringerer als Michiru Yamane, der sich bereits für die tolle Musik der „Castlevania“-Teile verantwortlich zeigen durfte.
Gameplay
Das Gameplay ist von einem Turnierspieler aus der Fighting Game Community mitbegründet, Mike Z. Wieso ich das vorneweg stelle? Ganz einfach: Das Spiel ist von einem Spieler, für Spieler, entwickelt worden. Das merkt man in ganz vielen Ansätzen: Der Trainingsmodus ist sehr gut ausgereift und an der Balance wurde lange Zeit mit den richtigen Leuten gearbeitet. Viele Mechaniken und Details zeigen, wie ein Kampfspiel aussehen muss, wenn kein großer Konzern/Franchise im Rücken sitzt.Man kann sich aussuchen, ob man mit einem einzelnen Charakter oder mit einem Team von bis zu drei Mädchen antritt. Dabei kommt ein Ratio-System zum Tragen, welches so auch schon in „Capcom vs. SNK 2“ zum Tragen gekommen ist: Ein einzelner Charakter teilt weit mehr Schaden aus und steckt mehr ein, als ein Team von drei Charakteren. Tritt man als Team an, kann man, wie bereits aus „Marvel vs. Capcom“ bekannt, einen Assist herbeirufen, der kurzzeitig mit einer Attacke aushilft. Das Combosystem ist bisher wohl einzigartig: Es gibt eine gewisse Mechanik, die Infinite Combos (unendliche Combos) versucht zu entdecken und dem Verteidiger eine Chance gibt, per Tastendruck zu entkommen. Demzufolge sind viele Combos darauf ausgelegt, diese Wiederholungen zu unterlassen. Das Ergebnis sind ansehnliche Kombinationen, in der die Schlagabfolgen und Spezialattacken so kreativ wie möglich sein müssen.
Neben dem gelungenen Trainingsmodus, dem gewohntem Versus und einem Arcade-Modus gibt es noch zwei Online-Modi – eine Lobby für Zwei- und Ranglisten-Spiele. Online Play funktioniert dank dem GGPO Netcode (bewährte Übertragungsmethode, die auch in „Street Fighter 3: Third Strike Online Edition“ verwendet wird) erstaunlich gut.

