Total War: Shogun 2 – Fall of the Samurai PC
Erscheinungstermin: 23.03.2012 Mehr Infos
Plattform: PC
Genre: Action
Release: 23.03.2012
Vertrieb: Sega
Entwickler: Creative Assembly
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Total War: Shogun 2 – Fall of the Samurai
von Michael Haid 23.03.2012
Das Standalone-Addon „Fall of the Samurai” handelt vom Niedergang der edlen Kriegerkaste. Wo nun genau die Unterschiede zwischen dem Addon und dem Originalspiel liegen, erfahren Sie in diesem Review.
Da gerade die „Total War“-Reihe sehr auf geschichtliche Nähe achtet, haben Sie nun in der Standalone-Erweiterung zu „Fall of the Samurai“ die Möglichkeit diesen Krieg selbst mitzuerleben und gestalten – inklusive des Einflusses ausländischer Mächte.
Da das Spiel 250 Jahre nach „Shogun 2“ spielt und die Moderne in Japan langsam Einzug hält, ist es nicht verwunderlich, dass sich vierzig neue Land- und zehn neue Marineeinheiten finden lassen. Schusswaffen verdrängen schön langsam das Schwert und auf dem Schlachtfeld stehen jede Menge Gewehrschützen, Gatling Guns und Kanonen. Um den Kampf der bestens bewaffneten Armeen gegen die schwertschwingenden Samurai nicht allzu sehr kippen zu lassen, gibt es für die Schützen Erfahrungspunkte. Das heißt, dass sie zu Beginn des Spiels eher schlecht als recht mit den Waffen umgehen können und auch schon mal, angesichts einer heranstürmenden Samurai Armee, so gut wie gar nichts treffen und sich dann aufmischen lassen müssen. Zudem kommt in puncto Moral nichts an die guten alten Samurai heran.
Ist es jedoch soweit und die ersten Gatling Guns finden ihren Weg auf das Schlachtfeld, dann Gnade ihnen ein Aussetzer der Gatling Gun-Bediener-KI. Sollte dies in den eigenen Reihen passieren, kann mittels der Taste H in die „Shooter-Perspektive“ wechseln und selbst Hand an dem Blei spuckenden Monster anlegen. Unter Zuhilfenahme des Fadenkreuzes kann man dann schon fast problemlos, zumindest effektiver als es die KI machen würde, den Feind dezimieren.
Story
Wir schreiben das 19. Jahrhundert und die Kaiserlichen setzen alles daran aus Japan wieder ein Kaiserreich zu machen. Dabei müssen sie sich um das Tokugawa-Shogunat kümmern – ein Unterfangen, das im Boshin-Krieg seinen traurigen Höhepunkt findet. Und alles nur, weil sich die westlichen Mächte Amerika, Frankreich und Großbritannien 1854 in die traditionsreiche japanische Geschichte einmischten und begannen, den Meistbietenden mit den modernsten Feuerwaffen zu versorgen. Der immense Feuerkraft der Kaiserlichen hatten die Samurai nicht mehr viel entgegenzusetzen und sahen ihrem Niedergang entgegen.Da gerade die „Total War“-Reihe sehr auf geschichtliche Nähe achtet, haben Sie nun in der Standalone-Erweiterung zu „Fall of the Samurai“ die Möglichkeit diesen Krieg selbst mitzuerleben und gestalten – inklusive des Einflusses ausländischer Mächte.
Die Neuerungen
Grundsätzlich hat sich zum ursprünglichen Spiel „Shogun 2“ natürlich nicht viel verändert. „Fall of the Samurai“ ist nach wie vor das rundenbasierte Strategiespiel mit einem taktischen, sich auf der Kampagnenkarte abspielenden Teil sowie der Echtzeitstrategie, wenn man auf dem Schlachtfeld seinem Feind entgegentritt.Da das Spiel 250 Jahre nach „Shogun 2“ spielt und die Moderne in Japan langsam Einzug hält, ist es nicht verwunderlich, dass sich vierzig neue Land- und zehn neue Marineeinheiten finden lassen. Schusswaffen verdrängen schön langsam das Schwert und auf dem Schlachtfeld stehen jede Menge Gewehrschützen, Gatling Guns und Kanonen. Um den Kampf der bestens bewaffneten Armeen gegen die schwertschwingenden Samurai nicht allzu sehr kippen zu lassen, gibt es für die Schützen Erfahrungspunkte. Das heißt, dass sie zu Beginn des Spiels eher schlecht als recht mit den Waffen umgehen können und auch schon mal, angesichts einer heranstürmenden Samurai Armee, so gut wie gar nichts treffen und sich dann aufmischen lassen müssen. Zudem kommt in puncto Moral nichts an die guten alten Samurai heran.
Ist es jedoch soweit und die ersten Gatling Guns finden ihren Weg auf das Schlachtfeld, dann Gnade ihnen ein Aussetzer der Gatling Gun-Bediener-KI. Sollte dies in den eigenen Reihen passieren, kann mittels der Taste H in die „Shooter-Perspektive“ wechseln und selbst Hand an dem Blei spuckenden Monster anlegen. Unter Zuhilfenahme des Fadenkreuzes kann man dann schon fast problemlos, zumindest effektiver als es die KI machen würde, den Feind dezimieren.

