Binary Domain PS3,Xbox 360,PC
Erscheinungstermin: 18.05.2012 Mehr Infos
Binary Domain
von Stefan Hohenwarter 14.03.2012
Vertrauen und Zusammenhalt ist wohl das wichtigste in einem Team – so auch in Segas „Binary Domain“. Wir haben uns den Action-Titel angeschaut und für Sie das folgende Review verfasst.
2080 infiltiert ein „Hollow Child“, ein Roboter in Menschengestalt, der nichts von seiner wahren Identität weiß, den Mega-Konzern. Der Anschlag des Hollow Child kann verhindert werden und ein Schuldiger ist schnell gefunden. Was wäre denn naheliegender als den ehemaligen Konkurrenten Amada zu beschuldigen. Der Robotik-Spezialist Yoji Amada soll den Anschlag geplant haben und so entsendet die International Robotics echnology Association ein Team, um Amada ausfindig zu machen und ihn zu einer Befragung in die Staaten zu schaffen. Sie schlüpfen in die Rolle von Dan Marshall, der Teil dieses Teams ist.
Klasse ist dafür die Spielmechanik und das Gegnerverhalten. Schießt man beispielsweise einem Roboter den Kopf weg, rennt er orientierungslos durch die Gegend und attackiert seine Blech-Kollegen. Wenn ihm ein Arm abgetrennt wird, greift er mit der anderen Hand zu Waffe – das ist gut durchdacht und erfrischend. Dazu kommen ein nettes Fähigkeits- sowie Vertrauenssystem. Beim Fähigkeitssystem können Sie verschiedene Boni aktivieren, die im Spielverlauf gefunden oder gekauft wurden. Für die auszurüstenden Fähigkeiten steht allerdings nur begrenzt Platz zur Verfügung, weshalb man hier auf den eigenen Spielstil Rücksicht nehmen sollte. Wer auf Deckung pfeift, sollte daher beispielsweise auf Abwehr-Boni oder Lebensregeneration setzen.
„Binary Domain“ ist ein Teamspiel. Sie rennen als Teil einer Eingreiftruppe herum, geben den Kollegen Befehle und die bauen dank Konversationen und Effektivität am Schlachtfeld Vertrauen zu Ihnen auf. Das werden Sie auch beispielsweise in den Kämpfen gegen die gigantischen Bossgegner brauchen. Schnell liegt man mal am Boden und oft kann Sie nur noch ein Teamkollege mit einem Medi-Pack versorgen. Die Bosskämpfe sind ziemlich hart und auch sehr gut inszeniert. Gepaart mit Highspeed-Passagen (z.B. auf einem Jet-Ski) sorgen die Kämpfe gegen die riesigen Roboter für Abwechslung, die jeder Shooter-Fan auch dankend annimmt.
Hier ein Video, in dem das Vertrauenssystem mittels Spielausschnitten erklärt wird:
Worum geht’s?
„Binary Domain“ spielt im 21. Jahrhundert: Dank der globalen Erwärmung ist die Welt großteils überflutet, stolze drei Viertel der Städte sind nicht mehr bewohnbar. Die Regierungen der Welt begannen neue Städte auf den Ruinen der alten zu errichten. Verwendet wurden dafür eine Vielzahl von Robotern, die unter anderem vom amerikanischen Mega-Konzern Bergen stammen. Dieser hat es geschafft in den letzten Jahren den Markt für sich einzunehmen. Der letzte Konkurrent ist ein in Japan beheimateter Konzern namens Amada. Dieser zieht sogar gegen Bergen vor Gericht und bezichtigt den Marktführer der Industrie-Spionage und des Diebstahls von Technologie. Da Bergen aber schon so mächtig ist, verläuft der Prozess im Sand.2080 infiltiert ein „Hollow Child“, ein Roboter in Menschengestalt, der nichts von seiner wahren Identität weiß, den Mega-Konzern. Der Anschlag des Hollow Child kann verhindert werden und ein Schuldiger ist schnell gefunden. Was wäre denn naheliegender als den ehemaligen Konkurrenten Amada zu beschuldigen. Der Robotik-Spezialist Yoji Amada soll den Anschlag geplant haben und so entsendet die International Robotics echnology Association ein Team, um Amada ausfindig zu machen und ihn zu einer Befragung in die Staaten zu schaffen. Sie schlüpfen in die Rolle von Dan Marshall, der Teil dieses Teams ist.
Vertrauenssystem & Sprachsteuerung
Los geht’s mit einem Tutorial, in dem Roy „Big Bo“ Boateng uns die Steuerung erklärt. Diese erweist sich als relativ einfach, wenn auch einige Tasten nicht Genre-typisch belegt wurden. So lädt man beispielsweise mit der R2-Taste nach und geht mit der Quadrat-Taste in den Nahkampf. Warum man das in dieser Form umgesetzt hat, verstehe ich nicht ganz, da die R3-Taste zum Beispiel gar nicht belegt wurde. Dennoch findet man sich schnell damit zurecht. Auf dem Weg in die Story und zum ersten Checkpoint gilt es gleich ein paar Roboter umzunieten und das Deckungssystem zu nutzen. Das funktioniert ebenfalls solide und erleichtert uns den Kampf. Zusätzlich kann man Big Bo mittels Sprachsteuerung oder Tastendruck Befehle geben, um beispielsweise die Formation zu ändern oder für Sperrfeuer zu sorgen. Das klappt besser als erwartet, wenngleich hier definitiv noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.Klasse ist dafür die Spielmechanik und das Gegnerverhalten. Schießt man beispielsweise einem Roboter den Kopf weg, rennt er orientierungslos durch die Gegend und attackiert seine Blech-Kollegen. Wenn ihm ein Arm abgetrennt wird, greift er mit der anderen Hand zu Waffe – das ist gut durchdacht und erfrischend. Dazu kommen ein nettes Fähigkeits- sowie Vertrauenssystem. Beim Fähigkeitssystem können Sie verschiedene Boni aktivieren, die im Spielverlauf gefunden oder gekauft wurden. Für die auszurüstenden Fähigkeiten steht allerdings nur begrenzt Platz zur Verfügung, weshalb man hier auf den eigenen Spielstil Rücksicht nehmen sollte. Wer auf Deckung pfeift, sollte daher beispielsweise auf Abwehr-Boni oder Lebensregeneration setzen.
„Binary Domain“ ist ein Teamspiel. Sie rennen als Teil einer Eingreiftruppe herum, geben den Kollegen Befehle und die bauen dank Konversationen und Effektivität am Schlachtfeld Vertrauen zu Ihnen auf. Das werden Sie auch beispielsweise in den Kämpfen gegen die gigantischen Bossgegner brauchen. Schnell liegt man mal am Boden und oft kann Sie nur noch ein Teamkollege mit einem Medi-Pack versorgen. Die Bosskämpfe sind ziemlich hart und auch sehr gut inszeniert. Gepaart mit Highspeed-Passagen (z.B. auf einem Jet-Ski) sorgen die Kämpfe gegen die riesigen Roboter für Abwechslung, die jeder Shooter-Fan auch dankend annimmt.
Hier ein Video, in dem das Vertrauenssystem mittels Spielausschnitten erklärt wird:

