Binary Domain PS3,Xbox 360,PC
Erscheinungstermin: 18.05.2012 Mehr Infos
Binary Domain
von Mike Moharitsch (freier Mitarbeiter) 10.03.2012
Der Name des Produzenten, Toshihiro Nagoshi, dürfte vielen bekannt sein, war er doch der Schöpfer der überaus populären „Yakuza“-Spieleserie aus dem Hause Sega. Mit „Binary Domain“ wagt er als Produzent einen Schritt in eine ganz neue Richtung und gewährt uns einen Einblick in eine sehr düstere Zukunft. Ob „Binary Domain“ mit Konkurrenten wie „Gears of War“ mithalten kann, lesen Sie im folgenden Review.
Das Spiel zeigt eine dunkle Zukunftsvision, die gar nicht so weit hergeholt ist, gar nicht so fremd wirkt. Man schreibt das Jahr 2080 und nach einer Flut gigantischen Ausmaßes starb der Großteil der Erdbevölkerung. Die meisten Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht und die Regierungen und Konzerne begannen eine Oberstadt zu bauen um neu anzufangen. Da es nicht genügend „Material“ an niedrigen Arbeitern gab, um dies zu bewerkstelligen, begann die Firma Bergen – Advanced Robotic Technologies mit der Forschung an und schließlich dem Bau von künstlichen Intelligenzen, Robotern wenn man so will, die als Arbeiter eingesetzt wurden. Schnell war Amerika die Supermacht und hatte den gesamten Markt für Roboter inne. Beinahe, wäre da nicht die Amada Corporation in Japan.
Durch die Unterzeichnung einer neuen Genfer Konvention hielt man vertraglich Richtlinien zur Herstellung von KIs fest. Besonders wichtig dabei war Paragraph 21, der es verbietet Roboter herzustellen, die auch als Menschen durchgehen würden. Diese werden die Seelenlosen genannt. Im besagten Jahr 2080 taucht ein solcher Seelenloser im Bergen-Hauptquartier auf und versucht den Chef der Firma zu töten. Das absurde dabei ist, dass er selbst nicht wusste, dass er synthetisch ist. Er war fest davon überzeugt ein Mensch zu sein. Er fühlte Wut, Trauer, Verzweiflung und lebte bereits 30 Jahre in Amerika. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine scheint zu verschwimmen.
Hier kommen Sie und ihr Team ins Spiel. Dan, ein äußerst sympathisches Mitglied einer weltweiten Task Force namens Rust Crew, bekommt den Auftrag Tokio zu infiltrieren und herauszufinden, wer seit Jahrzehnten hinter der Herstellung dieser Seelenlosen steckt. Ihm offenbart sich ein schreckliches Bild einer einst so schönen Stadt und irgendjemand scheint nicht glücklich darüber zu sein, dass Dan mit seinem Team in Tokio herumschnüffelt.
Die Story des Spiels ist wirklich sehenswert inszeniert und reist einen mit. Man hat nie das Gefühl eine Mission umsonst zu machen oder zu lange sinnlos herumzulaufen und bloß Gegner niederzumetzeln. Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „I, Robot“ und regt zum nachdenken an. Hut ab, diese Story hat es in sich, auch wenn sie erst nach rund einer dreiviertel Stunde so richtig loslegt.
Wann wird aus einer Persönlichkeitssimulation die bittere Frucht einer Seele?
Häufig wird bei Third-Person-Shootern kein großes Gewicht auf eine tolle Story gelegt, sondern vielmehr auf knallharte Action und optische Highlights. Umso erstaunlicher ist es, wenn ein Spiel dieses Genres Sie eines besseren belehrt und fesselt wie ein spannender Film oder ein spannendes Buch. Genau dies gelingt „Binary Domain“.Das Spiel zeigt eine dunkle Zukunftsvision, die gar nicht so weit hergeholt ist, gar nicht so fremd wirkt. Man schreibt das Jahr 2080 und nach einer Flut gigantischen Ausmaßes starb der Großteil der Erdbevölkerung. Die meisten Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht und die Regierungen und Konzerne begannen eine Oberstadt zu bauen um neu anzufangen. Da es nicht genügend „Material“ an niedrigen Arbeitern gab, um dies zu bewerkstelligen, begann die Firma Bergen – Advanced Robotic Technologies mit der Forschung an und schließlich dem Bau von künstlichen Intelligenzen, Robotern wenn man so will, die als Arbeiter eingesetzt wurden. Schnell war Amerika die Supermacht und hatte den gesamten Markt für Roboter inne. Beinahe, wäre da nicht die Amada Corporation in Japan.
Durch die Unterzeichnung einer neuen Genfer Konvention hielt man vertraglich Richtlinien zur Herstellung von KIs fest. Besonders wichtig dabei war Paragraph 21, der es verbietet Roboter herzustellen, die auch als Menschen durchgehen würden. Diese werden die Seelenlosen genannt. Im besagten Jahr 2080 taucht ein solcher Seelenloser im Bergen-Hauptquartier auf und versucht den Chef der Firma zu töten. Das absurde dabei ist, dass er selbst nicht wusste, dass er synthetisch ist. Er war fest davon überzeugt ein Mensch zu sein. Er fühlte Wut, Trauer, Verzweiflung und lebte bereits 30 Jahre in Amerika. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine scheint zu verschwimmen.
Hier kommen Sie und ihr Team ins Spiel. Dan, ein äußerst sympathisches Mitglied einer weltweiten Task Force namens Rust Crew, bekommt den Auftrag Tokio zu infiltrieren und herauszufinden, wer seit Jahrzehnten hinter der Herstellung dieser Seelenlosen steckt. Ihm offenbart sich ein schreckliches Bild einer einst so schönen Stadt und irgendjemand scheint nicht glücklich darüber zu sein, dass Dan mit seinem Team in Tokio herumschnüffelt.
Die Story des Spiels ist wirklich sehenswert inszeniert und reist einen mit. Man hat nie das Gefühl eine Mission umsonst zu machen oder zu lange sinnlos herumzulaufen und bloß Gegner niederzumetzeln. Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „I, Robot“ und regt zum nachdenken an. Hut ab, diese Story hat es in sich, auch wenn sie erst nach rund einer dreiviertel Stunde so richtig loslegt.

