Commander Shepards Warnungen blieben ungehört, doch nun stehen die Reaper vor der Tür. Shepard ist die einzige Hoffnung für die Galaxie, um die Völker gegen den übermächtigen Feind zu einen ...
Was bisher geschah ...
Eine Rasse von unbegreiflichem Alters und Rationalität setzt alles daran, ihren immer wieder kehrenden Zyklus der Auslöschung jeglichen Lebens im Universum fortzuführen. Einige Rassen beugen sich den Wünschen der „Reaper“ und verbünden sich mit ihnen, da sie das Ende als unabwendbar abtun, die meisten jedoch kämpfen für die eigentlich schon längst Verlorenen und halten sich an das letzte bisschen Hoffnung. Ihr Anführer ist Commander Shepard, ein Held der durch die Hölle ging, von den Toten zurückgeholt, weil nur er in der Lage ist, das gesamte Universum vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Bevor wir uns Commander Shepards neuestem Abenteuer widmen, möchten wir Ihnen zur Einstimmung den offiziellen Launch-Trailer präsentieren.
Die Erde steht am Abgrund, denn gleich zu Beginn des Spiels überfallen die Reaper, eine technisch überlegenene Rasse, die alle 50.000 Jahre sämtliches Leben in der Galaxie auslöscht, Shepards Heimatplaneten. Wie sollte es anderes sein, liegt es wieder mal am Commander und der Besatzung der Normandy die Völker des Universums zu retten.
Entgegen den Vorgängern beginnt das neue Abenteuer also nicht mit einem Routine-Einsatz. Die Menschheit kämpft verbissen, ist den Reapern aber unterlegen und Shepards Mission somit klar: Zeit, um galaktischen Beistand im hohen Rat bitten. Jede Rasse hat aber eigene Probleme und so greift das altbewährte „Eine Hand wäscht die andere“-Prinzip. Sie helfen beispielsweise Kroganern, Turianern oder Salarianern und bekommen dafür Unterstützung für den finalen Kampf ums Überleben. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit Beistand zu erhalten. Dank einer intelligenten Verknüpfung von Einzel- und Mehrspieler-Modus namens „Galaxy at War“ können Sie sich durch das Absolvieren von Koop-Missionen weitere Hilfe für den Showdown sichern.
Los geht Shepards Rettungsmission auf dem Mars, wo sein Ziel darin besteht in der Bibliothek der Protheaner eine Waffe gegen die Reaper zu finden. Shepard hat mit den Reapern, die nicht nur seinen Heimatplaneten bedrohen, schon alle Hände voll zu tun, doch auf dem Mars taucht noch ein weiterer Widersacher auf: Cerberus, die Organisation, die Shepard in „Mass Effect 2“ ins Leben zurückholte, mischt offenbar auch mit. Welche Rollen nimmt der Unbekannte mit seiner Organisation in diesem galaktischen Krieg ein?
Hier ein Video von der Mars-Mission:
Auf der nächsten Seite widmen wir uns den Neuerungen in „Mass Effect 3“!
Spieltechnisch erwartet Sie ein ähnliches Spielprinzip, wie im Vorgänger. Sie fliegen von einem Planet zum nächsten und erledigen Aufträge. Als Dankeschön erhalten Sie meistens die Unterstützung der jeweiligen Fraktion in der alles entscheidenden Schlacht. Auf dem Weg dorthin gilt es wieder auf der galaktischen Karte die Normandy durch die Sternensysteme zu navigieren. Neu ist hier, dass nun auch Reaperschiffe wie aus dem Nichts auftauchen und die Normandy mit einem Schlag auslöschen können. Mit dabei ist auch wieder das Scannerspielchen – doch dieses Mal müssen Sie die Planeten nicht nach Ressourcen, sondern nach Artefakten abgrasen. Den Scanner können Sie nun allerdings auch in den Sternensystemen einsetzen und so Schiffswracks finden, die stets Belohnungen mit sich bringen.
Hier ein Video, das das Scannerspiel wie auch das Erkunden der Galaxie erklärt:
Das ist allerdings noch nicht alles, was neu ist. Auch das Levelup-System wurde verändert und mir gefällt es in dieser Form richtig gut, da man nun auch Wahlmöglichkeiten innerhalb einer Fähigkeitsstufe hat. Doch das sind nur ein paar Beispiele der Veränderungen, von denen Sie noch unzählige weitere im Spielverlauf entdecken werden.
Grafik und Sound
Optisch bin ich etwas hin und her gerissen. Während am Anfang die Videosequenzen schwammige Texturen (z.B. Menschenuniformen mit verschwommenen Abzeichen) präsentieren, nimmt der Titel immer mehr Fahrt auf. Die N7-Rüstung von Shepard sieht dann richtig klasse aus und die Gesichtsanimationen sind herausragend. Selbiges gilt für die Levelerstellung. So sieht man beispielsweise bei der Hilfsmission bei den Turianern in der Ferne einen in Flammen stehenden Planeten und die riesigen Angriffsroboter der Reaper. Gepaart mit der fantastischen Synchronisation und der epischen Musik wird eine derart stimmige Endzeitstimmung erzeugt, wie ich sie kaum in einem Spiel zuvor erlebt habe.
Steuerung
Bei der Steuerung hat sich nicht viel getan – die minimalen Veränderungen gehen schnell in Fleisch und Blut über, wenngleich ich mir für die Neulinge im „Mass Effect”-Universum ein paar mehr Tutorials im Spielverlauf gewünscht hätte, anstatt diese nur optional über eine Computer auf der Brücke der Normandy anzubieten. Das Deckungssystem funktioniert gut, wie schon im Vorgänger, doch das Wechseln von einer Deckung zur nächsten benötigt etwas Übung.
Es wurde schon in den Vorgängern über einen Mehrspieler-Modus diskutiert, aber laut den Entwicklern hätte dies negative Auswirkungen auf die Solo-Kampagne gehabt, weshalb man von dem Vorhaben absah. Der Erfolg gab BioWare damals recht und vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um das „Mass Effect“-Universum um eine Multiplayer-Komponente zu erweitern – das Urteil der Fans bleibt abzuwarten.
Hier ein Video zum Mehrspieler-Modus:
Auf der dritten und letzten Seite finden Sie unsere Zusammenfassung samt Wertungsbox!
Jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich, genau wie im realen Leben – so geht es auch Commander Shepard in „Mass Effect 3“. Diplomatie wird groß geschrieben und eine Hand wäscht die andere. So erledigen Sie Aufgaben im ganzen Universum und sichern sich so die Unterstützung der verschiedenen Völker der Galaxie in der alles entscheidenden Schlacht.
Die Neuerungen, wie zum Beispiel der „Galaxy at War“-Modus, erweitern die Spielwelt hervorragend und die altbewährten Elemente wurden beibehalten. Die Reise von Shepard und seiner Crew serviert Ihnen Freiheit, fesselndes Gameplay und eine mitreißende Geschichte. Selten zuvor hat mich ein Spiel so mitgerissen wie „Mass Effect 3“, weshalb mir nur eines zu sagen bleibt: „Mass Effect 3“ ist ein Meisterwerk galaktischen Ausmaßes!
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