Journey PS3
Erscheinungstermin: 14.03.2012 Mehr Infos
Plattform: PS3
Genre: Action
Release: 14.03.2012
Vertrieb: Sony Computer Entertainment
Entwickler: That Game Company
USK-Einstufung:
Journey
von Manfred Beck 01.03.2012
„Journey“ schickt Sie in die Wüste. Von den Machern von „flow“ und „flower“ kommt am 13. März ein neues Spiel, das Sie berühren, entführen oder auch schlichtweg kalt lassen kann. Wir haben uns in die andersartige Welt begeben und berichten Ihnen nun von unserer Reise!
Nachdem Sie die Steuerung erklärt bekommen haben (durch Bilder übrigens, es fällt in „Journey“ kein einziges Wort bis auf die Einverständniserklärung zum Onlinespiel), laufen Sie zum ersten Zielpunkt, wo Sie in Bildform einen Schal erhalten. Auf diesem Schal sind mystische leuchtende Symbole eingraviert, und wenn Sie einmal springen, sind diese Symbole fort. Zum Glück können Sie immer wieder diesen Schal auffüllen, und diverse Verlängerungsboni in Form von weißen Upgrades sind in jeder Ecke der Wüste (sofern sie nicht rund ist) zu finden. So springen Sie von Düne zu Düne, surfen ein wenig im Sand herum und genießen den Wind und dessen Geräusche. Das Spiel lotst Sie zu bestimmten Abschnitten, in denen es ganz wie in „flower“ gilt, Fokuspunkte zu berühren. Das sind diesmal keine Pflanzen und Blumen, sondern Stangen und kleine Altare. In „Journey“ müssen Sie aber nicht jeden einzelnen abklatschen, Sie können auch eine Art kugelförmigen Ruf loslassen, was wiederum seine Wurzeln im Angriffsmuster aus „flow“ bezieht. Dieser Ruf breitet sich aus und gilt als Berührung.
Wenn es also gilt, eine im Wind flatternde Stoff-Flagge umzufärben, können Sie entweder darauf hüpfen und Ihr Geschick im Fahnensurfen erproben, oder aber daneben stehen bleiben und einen großen Ruf loslassen. Haben Sie die Flagge umgefärbt, haben Sie so quasi einen Schalter betätigt, und es geht weiter mit der Reise. „Journey“ macht neben einem unglaublichen Erlebnis in der Wüste einen weiteren Punkt goldrichtig: Es nimmt Sie zwar ein bisschen an der Hand, aber keineswegs zu viel. Sie bestimmen, wie schnell der Fortschritt in „Journey“ vonstatten geht und nicht die KI – ein angenehmes Kontrastprogramm zu diversen Titeln der letzten Zeit. Auch das Erforschen geht wie nebenbei, und es wäre schön, einmal ein grafisch ausgereiftes Adventure in dieser Machart zu erblicken. Doch „Journey“ geht hier neue Wege, und wer weiß, wer sich da in Sachen Innovationen bedienen möchte ...
Willkommen im Wüstenwind
Zur Handlung hinter „Journey“ ist am Beginn nur wenig bekannt. Sie steuern einen Nomaden durch die Wüste, und da es keinerlei Mimik in den wenigen Gesichtern abzulesen gibt, müssen Sie sich rein auf die Animation verlassen. Hier kann „Journey“ allerdings voll punkten, und es steht immer außer Zweifel, was gerade passiert, selbst, wenn im gesamten Spiel kein einziges Wort gesprochen wird! Nach und nach wird Ihnen durch Zwischensequenzen am Ende der jeweiligen Levels die Geschichte erläutert, und je nachdem, wie gründlich Sie beim Erforschen der einzelnen Levels sind, macht das Gesehene mehr oder weniger Sinn. Um einen ersten Eindruck von „Journey“ zu bekommen, haben wir hier einen Trailer für Sie:Erforschen ist Pflicht
Sie steuern einen Nomaden oder eine Nomadin, der/die ganz in Rot gehüllt durch die Wüste stapft. Allerdings ist stapfen das falsche Verb, im Prinzip surft Ihr Hauptcharakter geradezu durch die Dünen zwischen den kleinen Zielen, die Ihnen immer wieder subtil angezeigt werden. Ganz wie in „flow“ und auch „flower“ von thatgamescompany geht es in „Journey“ nicht darum, möglichst schnell irgendwohin zu gelangen oder möglichst viele Feinde zu töten, vielmehr ist in diesem Spiel der Weg das Ziel. Ob Sie nun erforschen wollen oder lieber andächtig dem Wind lauschen, möglichst viele Embleme an Ihrem Kittel sammeln möchten oder aber wiederum den anderen Charakteren folgen und ein bisschen zur Seite stehen wollen, alles ist möglich. Wie sieht dies nun aus?Nachdem Sie die Steuerung erklärt bekommen haben (durch Bilder übrigens, es fällt in „Journey“ kein einziges Wort bis auf die Einverständniserklärung zum Onlinespiel), laufen Sie zum ersten Zielpunkt, wo Sie in Bildform einen Schal erhalten. Auf diesem Schal sind mystische leuchtende Symbole eingraviert, und wenn Sie einmal springen, sind diese Symbole fort. Zum Glück können Sie immer wieder diesen Schal auffüllen, und diverse Verlängerungsboni in Form von weißen Upgrades sind in jeder Ecke der Wüste (sofern sie nicht rund ist) zu finden. So springen Sie von Düne zu Düne, surfen ein wenig im Sand herum und genießen den Wind und dessen Geräusche. Das Spiel lotst Sie zu bestimmten Abschnitten, in denen es ganz wie in „flower“ gilt, Fokuspunkte zu berühren. Das sind diesmal keine Pflanzen und Blumen, sondern Stangen und kleine Altare. In „Journey“ müssen Sie aber nicht jeden einzelnen abklatschen, Sie können auch eine Art kugelförmigen Ruf loslassen, was wiederum seine Wurzeln im Angriffsmuster aus „flow“ bezieht. Dieser Ruf breitet sich aus und gilt als Berührung.
Wenn es also gilt, eine im Wind flatternde Stoff-Flagge umzufärben, können Sie entweder darauf hüpfen und Ihr Geschick im Fahnensurfen erproben, oder aber daneben stehen bleiben und einen großen Ruf loslassen. Haben Sie die Flagge umgefärbt, haben Sie so quasi einen Schalter betätigt, und es geht weiter mit der Reise. „Journey“ macht neben einem unglaublichen Erlebnis in der Wüste einen weiteren Punkt goldrichtig: Es nimmt Sie zwar ein bisschen an der Hand, aber keineswegs zu viel. Sie bestimmen, wie schnell der Fortschritt in „Journey“ vonstatten geht und nicht die KI – ein angenehmes Kontrastprogramm zu diversen Titeln der letzten Zeit. Auch das Erforschen geht wie nebenbei, und es wäre schön, einmal ein grafisch ausgereiftes Adventure in dieser Machart zu erblicken. Doch „Journey“ geht hier neue Wege, und wer weiß, wer sich da in Sachen Innovationen bedienen möchte ...

