Double Fine Happy Action Theater Xbox 360
Erscheinungstermin: 01.02.2012 Mehr Infos
Plattform: Xbox 360
Genre: Action
Release: 01.02.2012
Vertrieb: Microsoft
Entwickler: Double Fine Productions Inc.
Webseite: Visit
USK-Einstufung: ![]()
Double Fine Happy Action Theater
von Thomas Pichler 26.02.2012
Eine Aktivitätensammlung, die Jung und Alt – vor allem aber Jung – mit ihren Möglichkeiten bezaubern soll, ganz intuitiv gesteuert dank Kinect für die Xbox 360. Geht dieses Rezept, das dem „Double Fine Happy Action Theater” zu Grunde liegt, auf? Wir haben es uns angesehen.
Wirklich wichtig ist freilich nicht, wie viele Spieler vor dem Bildschirm stehen. Das liegt daran, dass das Spiel keinerlei konkrete Zielvorgaben macht. Aktivität auswählen, einfach herumprobieren, das ist alles. Okay, ja, in dem Spielchen, das an einen „Space Invaders“-Verschnitt erinnert, läuft ein Punktezähler, aber einer wirkliche Bedeutung hat auch der, soweit ich das ausmachen konnte, nicht. Bis auf einen – unsichtbaren – Timer, der die Dauer jeder Aktivität begrenzt, gibt’s keine konkreten Einschränkungen.
Genau das ist die Stärke und die Schwäche des Spiels zugleich. Ich bin sicher, dass sicher junge Kinder dafür begeistern können, endlich mal einfach nur machen zu dürfen, statt wie etwa bei „Sesamstraße: Es war einmal ein Monster“ stellenweise extrem bevormundet zu werden. Ich als (fantasieloser?) Erwachsener stehe aber dann doch da und frage mich, was ich eigentlich machen soll – was aber die falsche Frage ist. Ich soll einfach herumprobieren und meiner Fantasie freien Lauf lassen. Es ist so gesehen kein Spiel, es ist eigentlich Spielzeug.
Große Freiheit
Story? Pustekuchen, das würde nicht so ganz zum Konzept völliger Freiheit bei den insgesamt 18 Aktivitäten des Spiels passen. Durch Lava waten, Tauben füttern oder eine Schneeballschlacht in den eigenen vier Wänden – nur ein paar Beispiele, was das „Double Fine Happy Action Theater” so bereit hält. Mehr Einblicke beitet der Trailer.Sechs Spieler, kein Ziel
Eine große Eigenheit des Spiels ist, dass es bis zu sechs Personen erfassen kann – bislang ein Kinect-Unikum und das wird es wohl noch eine Weile bleiben. Denn wenn man kein riesiges Spielfeld zur Verfügung hat, klappt das nur bedingt, weil man sich schon in der realen Welt in die Quere kommt. Trotzdem muss man sagen: Toll, dass das zumindest mal jemand versucht – und gerade bei einem Kinderspiel ist mehr Miteinander auf jeden Fall zu begrüßen.Wirklich wichtig ist freilich nicht, wie viele Spieler vor dem Bildschirm stehen. Das liegt daran, dass das Spiel keinerlei konkrete Zielvorgaben macht. Aktivität auswählen, einfach herumprobieren, das ist alles. Okay, ja, in dem Spielchen, das an einen „Space Invaders“-Verschnitt erinnert, läuft ein Punktezähler, aber einer wirkliche Bedeutung hat auch der, soweit ich das ausmachen konnte, nicht. Bis auf einen – unsichtbaren – Timer, der die Dauer jeder Aktivität begrenzt, gibt’s keine konkreten Einschränkungen.
Genau das ist die Stärke und die Schwäche des Spiels zugleich. Ich bin sicher, dass sicher junge Kinder dafür begeistern können, endlich mal einfach nur machen zu dürfen, statt wie etwa bei „Sesamstraße: Es war einmal ein Monster“ stellenweise extrem bevormundet zu werden. Ich als (fantasieloser?) Erwachsener stehe aber dann doch da und frage mich, was ich eigentlich machen soll – was aber die falsche Frage ist. Ich soll einfach herumprobieren und meiner Fantasie freien Lauf lassen. Es ist so gesehen kein Spiel, es ist eigentlich Spielzeug.

