Seit kurzem ist die Demo zu „Binary Domain“ auf dem Xbox LIVE Marktplatz und im PlayStation Store verfügbar. Diese beinhaltet zwei Anfangs-Missionen des Third-Person-Shooters, durch die wir uns natürlich für Sie kämpften. Unsere ersten Eindrücke haben wir in einer Preview zusammengefasst.
Asimovs Gesetze
Spätestens seit „I, Robot“ ist man mit den vier Grundgesetzen der Robotik von Isaac Asimov vertraut, die den Umgang von Androiden mit ihrer Umwelt regeln und es ihnen verbieten Menschen zu verletzen. Im fiktiven Tokio des Jahres 2080 sind diese Regeln jedoch ausgesetzt. Für die aufgrund des Klimawandels in sogenannte Upper-Cities migrierte Bevölkerung gehören Roboter zum Alltag. Als die Entwicklung jedoch so weit geht, dass ein japanischer Konzern menschenähnliche Androiden herstellt, entschließt man den allumfassenden Einsatz von Robotern einzuschränken und die humanoiden Maschinen zu verbieten. Als jedoch ein sogenannter Seelenloser – also ein Android, der sich für einen Menschen hält – in Tokio auftaucht, wird von den Vereinten Nationen sofort ein Spezialteam entsandt, das prüfen soll, ob Japan illegal menschenähnliche Roboter produziert. Unausweichliche Konsequenz: Die Schlacht Mensch gegen Maschine beginnt.
Das Team
Als Dan Marshall leitet der Spieler besagte Spezialeinheit, die jedoch nicht statisch aus den ewig gleichen Mitglieder besteht, sondern aus einem im Spielverlauf anwachsenden Pool an Kämpfern zusammengestellt werden muss. Zentrales Element dabei ist das Vertrauenssystem, auf das wir später noch zu sprechen kommen werden. Neben dem dynamischen Verhältnis zwischen Teamkapitän und -mitgliedern stehen taktische Finesse und Führungsqualitäten im Vordergrund. Dazu gibt es etwa die Möglichkeit via Sprachbefehl den NPC-Kollegen Kommandos zu geben.
Vertrauen
Ein Kernfeature des Games, das auch den Spielverlauf beeinflusst, ist das sogenannte Vertrauen. Durch die Handlungen des Spielers ändert sich dank dieses Systems die Einstellung der Teammitglieder zu ihrem Anführer. In der weiteren Folge kann sich so auch der Ausgang diverser Missionen ändern und somit die Handlung anders verlaufen. Die Demo ist zu kurz, um wirkliche Aussagen über dieses neuartige Konzept tätigen zu können, doch zumindest scheint es ein vielversprechendes Feature zu sein.
Details zur Demo, einen Ausblick auf den Multiplayer-Modus und die Zusammenfassung finden Sie auf der nächsten Seite.