Die Kampagne unterscheidet sich davon im Endeffekt nur darin, dass man selbst den Schwierigkeitsgrad festlegt, seinen Charakter auswählen kann und mit der ersten Mission beginnt. Langes Warten auf Mitspieler ist nicht von Nöten, da man auch alleine die Kampagne starten kann und etwaige
Koop-Partner nach und nach das vierköpfige Team auffüllen. Beginnend mit dem Auffinden von Johnny Powell, das Jackie Estacado in der Singleplayer-Story befiehlt, erlebt man im Laufe der Kampagne diverse Nebenhandlungen, die eng mit der Haupthandlung verflochten sind.
Zur Auswahl stehen dabei vier verschiedene Charaktere, die jeweils über eigene dunkle Artefakte verfügen und individuelle Talente erlernen können. Erhaltene Essenz und gekaufte Fähigkeiten bleiben über eine Kampagne hinaus erhalten und so steht der individuellen Ausgestaltung des Charakters nichts im Weg. Entscheiden muss sich der Spieler zwischen dem Streetsamurai Inugami, der knallharten Shashanna, dem Voodoo-Gangster JP Dumond und dem schrägen Iren Jimmy Wilson. Dem jeweiligen Archetyp entsprechend verfügt jeder Schläger über eine dunkle Nebenwaffe. Inugami beispielsweise schwingt ein antikes Schwert fernöstlichen Stils, während Shashanna eine Art Schrotflinte ihr Eigen nennt, deren Träger den 30. Geburtstag gewöhnlich nicht erleben.
Als eigenen Modus, der sich aber im Endeffekt wenig von den bisher genannten unterscheidet, bietet „
The Darkness II“ noch die „Abschussliste“ an, in der bis zu vier Spieler ebenfalls als Team jeweils einen Auftragskill durchführen. Ziel ist also nur eine einzelne Person, zu der man sich jedoch ebenfalls erst durcharbeiten muss. Alles in allem stellt der Mehrspieler-Modus eine gelungene Ergänzung zum Singleplayer-
Content dar. Das Gameplay bedarf keiner allzu großen Adaption, da es dem Umgang mit Jackie nicht unähnlich ist. Auch wenn die vier Schläger über keine Arme der Finsternis verfügen, lassen sich die jeweiligen Spezialwaffen ähnlich einsetzen. So kann man mit ihnen auch die Herzen der Getöteten zerstören, um so seinen eigenen Lebensbalken wieder aufzufüllen.
Keine grafischen Überraschungen
Üblicherweise rechnet man bei der PC-Version immer damit, dass ein Spiel im Vergleich zur Konsole grafisch nochmals nachlegen kann. Aufgrund des Comic-Noir-Stils bleiben im Fall von „
The Darkness II“ optische Überraschungen jedoch Großteils aus. Hier ein schönerer Lichteinfall, dort eine klarere Textur mag man durchaus vorfinden, für einen wirklichen Unterschied zum Konsolenspiel reicht dies jedoch nicht. Da diese Versionen aber ohnehin bereits überzeugen konnten, fällt dieser fehlende Aufputz wenig ins Gewicht.
Einige Worte zur Steuerung und die Zusammenfassung finden Sie auf der nächsten Seite.