Der klassische Arcade-Spaß ist zurück und feiert auf der PS Vita als Launch-Titel seinen Einstand. Wir haben das Review für Sie parat.
Seit 1993 gibt es bereits die „Ridge Racer”-Rennspiel-Serie. Das Arcade-Racing erinnert mich immer wieder an einen wahr gewordenen Mix aus „WipeOut“ und „Gran Turismo“ in einem Fieber-Traum. Rasante Strecken, waghalsige Drifts, aber keine Unfälle zeichnen das Spiel schon seit jeher aus. Da Namco Bandai sich scheinbar auf die Fahnen geschrieben hat, zu jeder neuen Konsole ein passendes „Ridge Racer“ zu servieren, dürfen sich nun auch PS Vita-Käufer auf den Rennspaß freuen.Schnell, aber ohne Offline-ZielBeim ersten Start von „Ridge Racer“ für die PS Vita erstellen Sie eine ID Card, geben also Ihren Namen ein und wählen eine von vier Fraktionen als Ihre Stammpartei aus. Dann gelangen Sie nach einer kurzen Einführung in die Planetary League, bei der Sie ab sofort mitmischen dürfen, zum Hauptmenü. Hier dürfen Sie Ihr Auto ausrüsten, ansehen, umlackieren, Ihre globalen Missionen abrufen und Rennen starten.
Insgesamt geht es bei „Ridge Racer“ darum, einerseits so viele Victory Points (VP) wie möglich zu ergattern, um in Levels aufzusteigen, und andererseits Credits (CR) zu verdienen, um Upgrades für das eigene Auto zu kaufen. Hier muss gleich mal eingehakt werden: Die Missionen und Ziele kann man offline nicht erfüllen. Das Hauptspiel findet im globalen Wettkampf statt. Spielen Sie also offline, gerade unterwegs, wollen alleine spielen, können Sie nur auf schnelle Rennen und im Kampf gegen einen Ghost oder die Uhr antreten, was zwar zum Lernen der Strecken spaßig ist, aber nicht langfristig motiviert, weil es auch kaum bis keine Punkte und Credits bringt.
Manche haben den Titel daher schon als reines Online-Spiel mit DLCs bezeichnet. Download-Inhalte deswegen, weil das Spiel zu Beginn mit drei Strecken ausgeliefert wird (ja, die auch rückwärts befahren werden können), und erst nach und nach weitere Strecken hinzukommen werden, die dann – genauso wie neue Autos – Geld kosten werden. Das Grundspiel ist mit knapp 30 Euro recht günstig, aber doch riecht das zunächst ein wenig nach Abzocke, das ist doch irgendwie schade …
Gute Nachrichten von NamcoRechtzeitig zum Test erreichte uns aber von Namco direkt folgende Nachricht: Jeder Käufer der Box-Version von „Ridge Racer“ wird einen Gold Pass beiliegen haben, der beim Einlösen bis 31.12.2012 zusätzlich fünf Autos, drei Strecken und diverse Musiktitel freischaltet. Außerdem wird es scheinbar ab April einen Silber-Pass um knapp 6 Euro geben, der den Spieler zum Download aller weiteren Inhalte berechtigt, die noch so erscheinen sollen. Dies ist sozusagen die Flat-Variante für alle, die keine Mikrotransaktionen mögen und gesamt 36 Euro für ein „Ridge Racer“ soweit fair finden. Schade nur, dass man nicht gleich von Beginn an ein vollwertiges Spiel bekommt und online sein muss.Und wie spielt sich's nun? Das erfahren Sie gleich.
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