Die Finsternis ist zurück und lechzt nach Blut. In Deutschland wird die blutige Rückkehr jedoch nur als geschnittene Version veröffentlicht. Umso glücklicher sind wir Ihnen in unserer Review einen Einblick in das ungeschnittene Leben von Jackie Estacado präsentieren zu können.
Die Finsternis
Zwei Jahre sind vergangen seit Jackie Estacado zum Paten aufgestiegen ist. Damals hat er von Johnny Powell zudem gelernt, wie er die Finsternis im Zaum halten kann. Seither schlummert das uralte Böse in Jackie und wartet lauernd auf den Moment, in dem es wieder hervorbrechen kann. Und tatsächlich kommt der Unterweltboss während eines feigen Anschlags derart in Bedrängnis, dass er der dunklen Macht freien Lauf lässt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass ein ominöser Geheimbund namens „Die Bruderschaft“ hinter der Finsternis her ist. Mit Hilfe eines antiken Relikts – dem Gral des Archimedes – will sich deren Anführer des Bösen in Jackie bemächtigen. Damit nicht genug suchen Visionen seiner verstorbenen großen Liebe Jenny den Paten heim. Ein blutiges Schauspiel um die Suche nach der Wahrheit, nach der Liebe und am Ende auch um die Realität beginnt.
Grosses Kino
Dank der Fülle an spannenden Cutscenes hat man während des Spielens von „The Darkness II” stets das Gefühl in einem Film Noir mitzuspielen. Die Darstellung des klassischen Gangstermilieus gelingt dabei hervorragend und während man selbst sozusagen die Actionszenen in der Hand hat, wird die Handlung in Videosequenzen vorgetragen. Auch wenn dieses Filmgefühl dafür sorgt, dass man den Eindruck erhält bloß „mitzuspielen“ und keine wirkliche Handlungsfreiheit zu haben, ist man trotzdem stets bei der Sache. Die doch eher lineare Handlung wird so fesselnd vorgetragen, dass man auch bei längeren Zwischenspielen gebannt auf den Bildschirm starrt und nicht gelangweilt auf die nächste Schießerei wartet.
Details zum Gameplay sowie zu Grafik und Sound gibt’s auf der nächsten Seite.