Was ergibt Tennis plus EA Sports? Einen tollen Titel mit dem Namen „Grand Slam Tennis 2“ – sollte man meinen. Aber stimmt das auch? Wir haben uns das Spiel genauer angesehen.
Story
Der Vorgänger „Grand Slam Tennis“ erschien am 8. Juni 2009 ausschließlich für die Wii. Geplante Versionen für Xbox 360 und PS3 wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Jetzt, 2012, kommt der Nachfolger – und diesmal nur für Xbox 360 und PS3. Warum EA diesen Teil nur auf die großen Konsolen bringt? Vielleicht eine Frage der Leistung. Jedenfalls gibt es jetzt auch tolle Features wie den „ESPN GRAND SLAM“ Klassiker-Modus. Tennisfans können jetzt endlich ihre Lieblingsstars bei historischen Matches triumphieren lassen – zum Beispiel in Wimbledon.
Gameplay
Im Karrieremodus kann man sich mit einem eigenen Charakter bis an die Spitze der Weltrangliste spielen kann. Den eigenen Spieler darf man dazu im Kreativmodus so verändern, wie es einem gefällt. Des weiteren gibt es auch normale Spielmodi wie Einzel- und Doppelmatches und Turniere. Sehr interessant ist der bereits erwähnte „ESPN GRAND SLAM“ Klassiker-Modus. In diesem kann man wichtige Spiele der Tennisgeschichte nachspielen und dabei auch die Tennisgeschichte umschreiben.
Grafik und Sound
Die Grafik lässt an manchen Stellen zu wünschen übrig. Die Kanten sehen etwas verpixelt aus und die Zuschauer etwas hölzern, doch sie klatschen trotzdem nach jedem Punkt. Die Schatten sehen sehr gut aus, wirken aber auf eine gewisse Entfernung wie alles andere auch leicht verpixelt. Bei den Spielern erkennt man fast alle wieder, denn die Gesichter entsprechen sehr genau den echten. Etwas problematisch: Auf Rasenplätzen ist der Ball vor dem Untergrund schwer zu erkennen. Die Geräuschkulisse passt zum Spiel und die Kommentatoren sagen wirklich sinnvolle Dinge im Vergleich zu anderen Sportspielen.
Wie macht sich Move beim Tennis? Die Antwort auf der nächsten Seite!