Haben Sie Nase voll von den ganzen Rollenspiel-Fortsetzungen. Würden Sie gerne einmal einen neuen und unverbrauchten Titel probieren? Dann ist „Kingdoms of Amalur: Reckoning“ vielleicht das Richtige für Sie. Ob es auch so ist, lesen Sie in folgendem Review.
Story
Für den Beginn des Spiels hat man sich etwas Neues einfallen lassen, Sie sind tot. Zwei kleine Kerle, einer davon der Wissenschaftler Fomorous Hugues, ziehen den Schubkarren mit Ihrer, von einem Tuch verdeckten, Leiche drauf. Bevor es in den Leichenschlucker geht, werden noch schnell die Daten der verstorbenen Person aufgenommen, Ihr Einsatz für die Charaktererstellung. In diesem genretypischen Prozedere wird der Avatar den Wünschen des Spielers entsprechend angepasst und schon hat man einen Rollenspielcharakter mehr.
Nachdem die Person auf dem Karren ein Gesicht bekommen hat, flutscht sie in ein Loch, auf einen riesigen Leichenberg. Und so freut man sich über ein kurzes aber prägnantes Rollenspiel mit vorhandener Charaktererstellung, einem guten, aber eben leider nur einem Dialog und umwerfenden Spezialeffekten als die Leiche „Auf, auf und davon“ spielt. So sinniert man noch über die Story des Spiels als plötzlich: „Ala Kazim“, schwuppsdiwupps, die Spielfigur von den Toten aufersteht. Den Göttern sei's gedankt, das Spiel ist noch nicht vorbei. Ohne Strümpfe und ohne Schuh rutschen wir von diesem Totenberg und sehen uns im Raum um. Da blinkt und blitzt etwas, ein rostiges Schwert! Natürlich rüsten wir uns mit allem aus, was wir finden können und nach den nächsten Schritten bedauern wir diese Eile nicht mehr, als plötzlich die ersten Gegner auftauchen.
Um aber endlich auf die Story zu sprechen zu kommen, sollte man erwähnen, dass man bei „Kingdoms of Amalur: Reckoning“ sich für den altbekannte und sich gut verkaufenden Zwist zwischen Gut und Böse entschieden. Um aber nicht zuviel zu verraten, sehen wir uns lieber einen Trailer zum Spiel an.
Trio Infernale, Trium Virat, wie auch immer …
Um mit der unbekannte Marke rund um das Universum von Amalur erfolgreich zu sein, hat man sich besondere Menschen mit besonderen Fähigkeiten ins Boot geholt. Um überhaupt auf ein Universum zurückgreifen zu können, benötigt man eines. Für diesen Fall hat man sich Fantasy- und Bestseller-Autor R.A. Salvatore geangelt. Dieser hat rund 10.000 Jahre Geschichte für Amalur geschrieben! Als Zweites hat man jemanden für die visuelle Umsetzung benötigt. Wer wäre dafür besser geeignet, als jemand der nicht nur seine eigene Spiderman Comicreihe gezeichnet sondern mit Spawn auch noch eine eigenen Comic erfunden hat. Zudem ist er das Oberhaupt von McFarlane Toys und heißt Todd McFarlane. Zu guter Letzt gesellte sich auch noch „The Elder Scrolls III: Morrowind“ und „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ Mastermind Ken Rolston dazu und vervollständigte die Terrific Three.
Was bei der Schöpfer-Mischung herausgekommen ist, erfahren Sie im Anschluss.