„AMY“ verspricht Zombie-Survival-Horror basierend auf der Interaktion zweier Spielcharaktere. Ob dieses Experiment gelungen ist, erfahren Sie in unserem Review.
Story
Unsere tragische Geschichte beginnt an Bord eines Zuges, in dem eine junge Frau namens Lana in Begleitung der kleinen Amy reist. Aus einem Telefonat erfährt der Spieler, dass Lana Amy aus einem mysteriösen Zentrum befreit hat und sie zu einer Bekannten in Sicherheit bringen will, als der Zug durch eine nahe Explosion durchgerüttelt und Lana von einer unheimlichen Person ausgeknockt wird. Wieder erwacht, beginnen Sie Ihr Abenteuer in der düsteren Welt von "Amy". Ähnlich wie die Audio-Aufzeichnungen in „Bioshock“ werden auch in „Amy“ die Hintergrundinformationen häppchenweise aufgetischt, in dem Sie Schriftstücke auf dem Boden finden. Das Ganze bleibt leider trotzdem eher unbefriedigend.
Gameplay
Die Grundidee hinter „Amy“ ist das Zusammenspiel der Protagonistin Lana mit dem kleinen Mädchen Amy. Die Achtjährige lässt sich nicht direkt steuern, sondern läuft Ihnen auf Zuruf hinterher oder Sie nehmen sie an der Hand. Amy erreicht Stellen, die Lana verschlossen bleiben und holt so Schlüssel oder betätigt Schalter. Nebenbei ist Lana mit der ausgebrochenen Seuche kontaminiert, deren Fortschritt durch Spritzen immer wieder zurückgesetzt werden muss. Auch Amys Berührung vermag Abhilfe zu schaffen. Hauptsächlich gilt es aber sich zu verstecken, Zombies und Wachen auszuweichen oder auch mal zu kämpfen. Die Grundidee wirkt spannend, leider werden die wenigen Gameplay-Optionen schnell langweilig und ohne jegliche Anhaltspunkte, was es zu tun gibt, kann durch die spärlichen Checkpoints schnell Frust aufkommen lassen.
Ob das Spiel optisch und technisch überzeugt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.