Die Maus ist das höchste Gut des Brückenbauers, ohne ihr würde es dem Simulationsprofi schwer fallen, eine stabile Konstruktion zu erschaffen. Mit ein paar Klicks steht die erste Brücke, hier sollte es keine Probleme geben. Mit diesem simplen, aber schwer zu meisternden, Spiel und der ebenfalls simplen grafischen und akustischen Präsentation, reißt diese Brückenbausimulation einfach keine Bäume aus. Atmosphärisch können auch die beiden Autos, die beim Belastungstest über die Brücke rollen, nichts daran ändern, dass das Spiel eher an ein Stillleben erinnert.
Der „Bridge Constructor“ ist fast ein Jahr nach „Bridge! The Construction Game“ veröffentlicht worden. Doch hat man nicht geschafft, den Vorgänger der Konkurrenz zu verbessern, sondern ein Spiel herausgebracht, dass fast eins zu eins dem Konkurrenten gleicht. Die Grafik und das Gameplay sind ident, Hinweise oder Tipps sind hier ebenfalls nicht eingebaut worden und das Spiel selbst ist einfach nur frustrierend. Bei einer Entscheidung zwischen den beiden Konkurrenzprodukten könnte ich an dieser Stelle keine Empfehlung abgeben, die beiden Spiele ähneln sich einfach zu sehr. Da hilft die Facebook-Anbindung beim „Bridge Constructor“ auch nichts mehr. Da dieses Spiel fast ein Jahr später auf den Markt gekommen ist und es keinerlei Verbesserungen bringt, punktet der „Bridge Constructor“ etwas niedriger – zeitgleich hätte es für beide Spiele eine idente Wertung gegeben.