Casual-Fans aufgepasst! Der Publisher rondomedia schickt die Fortsetzung eines erfolgreichen Aufbaustrategiespiels ins Rennen und wir haben uns den Titel für Sie angeschaut. Ob „Roads of Rome 3“ eine Empfehlung wert ist oder nicht, erfahren Sie im folgenden Review.
Story
Das römische Reich ist bedroht! Cäsar wurde vergiftet und die Barbaren stürmen zum Angriff. Sie schlüpfen in die Rolle von Victorius, dessen Frau Julia ihr erstes gemeinsames Kind erwartet. Doch dann erhält Victorius den Befehl direkt an der Front für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Barbaren machen eine Stadt nach der anderen dem Erdboden gleich und es liegt an Ihnen, die Barbaren zurückzuschlagen und das Land wieder in voller Blüte erstrahlen zu lassen.
Zeitmanagement meets Aufbaustrategie
Der Spieleentwickler Realore Studios vermischt hier die beiden Genres Zeitmanagement und Aufbaustrategie. Der Mix, der nun in die dritte Runde ging, findet offenbar Anklang bei Casual-Fans. Doch wie funktioniert das nun genau? In jedem Level starten Sie von einem kleinen Zelt aus. Dort schläft und ruht sich Ihr Arbeiter aus, bis er Aufgaben von Ihnen erhält. Beispiele dafür wären Beeren zu sammeln, ein Loch in einer Straße auszubügeln, ein Gebäude zu errichten, ein Feuer zu löschen oder ein feindliches Totem zu zerstören. Da man auch eine Aufgabe nach der anderen abarbeiten kann und auch ganz nach dem Motto „Was du heute kannst besorgen, verschiebe gleich auf morgen“ leben kann, kommt hier das Zeitmanagement ins Spiel. Für jedes Level haben Sie nur eine bestimmte Zeitspanne, in der alle Primäraufgaben erledigt seinen müssen, um das Level zu bestehen. Beispiele hierfür sind: „Reinigen Sie das Wasser“, „Bessern Sie x Straßenlöcher aus“ oder „Errichten Sie eine Pumpstation“.
Das klingt ganz spannend – auf dem ersten Blick, doch leider wiederholen sich die Aufgaben ständig. Es gibt keine Minispiele zur Abwechslung oder ähnliches. Täglich grüßt das Murmeltier und so baut man immer zuerst eine Pumpstation, sammelt zwischendurch Beeren, rüstet das Base-Camp auf und so weiter. Schade, hier hätte man ähnlich wie bei „Jack of all Tribes“ oder „Royal Envoy 2“ mit ein paar Minispiele das ganze auflockern können. So wirkt es etwas lustlos, obwohl es Spaß macht – zumindest für 5-10 Levels am Stück. Spätestens dann braucht man aber eine Pause, da die Abwechslung, wie bereits erwähnt, komplett auf der Strecke bleibt. Der Wikinger, der warum auch immer oft aus heiterem Himmel auftaucht, wird durch mehrmaliges Anklicken in die Wüste geschickt. Sollte er für Abwechslung sorgen, klappt das vielleicht beim ersten Auftauchen. Die restliche Zeit ist das nur unpassend und nervig.
Zu Aufmachung, Steuerung und dem abschließenden Fazit kommen wir auf der nächsten Seite.