Nach „Resident Evil“ kann man „Silent Hill“ mit Fug und Recht als die zweite große Survival Horror-Reihe bezeichnen. Mit „Silent Hill: Downpour“ erwartet uns in Bälde der neueste Teil rund um den stillen Hügel im Nebel. Wir durften bereits vorab einen Blick auf den Schocker werfen und freuen uns, Ihnen im Folgenden unseren Preview zu präsentieren.
Gefangener RS 273A
Murphy Pendleton ist Strafgefangener. Während seines Transports komm der Sträflingsbus ins Schleudern und stürzt über eine Böschung. Der Protagonist nützt diese Gelegenheit, um sich abzusetzen und gelangt dabei in die südöstliche Region von „Silent Hill“. Es dauert nicht lange, bis Murphy feststellt, dass irgendetwas so ganz und gar nicht stimmt. Bei dem Versuch das Gebiet hinter sich zu lassen, gerät er immer tiefer in die gruselige Geschichte, die hinter der verlassenen Siedlung liegt. Spätestens, als sich dem Sträfling das zweite Gesicht der Gegend offenbart und er von einem konturenlosen Schrecken durch surreale Labyrinthe gehetzt wird, erahnt er den Wahnsinn, der ihn erwartet.
Und hier gleich noch ein Trailer mit ersten Gameplay-Eindrücken:
Erste Eindrücke und Herzrasen gibt’s auf der nächsten Seite!
Sparsamer Soundteppich, vereinzelte Geräusche, dichter Nebel und verlassene Siedlungen verbreiten bereits in den ersten Spielminuten das altbekannte „Silent Hill“-Flair. Nachdem man beim ersten Knacken des Unterholzes zusammenzuckt, erkennt man, dies ist kein Spiel für schwache Nerven. Zwar geschieht in den ersten Abschnitten des Spiels recht wenig, dennoch bleibt die Stimmung stets gespannt und die Nerven liegen blank. So muss Survival Horror sein. Auch wenn grafisch bis zum Release wohl noch einiges zu tun ist, wohnt der Preview-Version von „Silent Hill: Downpour“ bereits der Suspense inne, der die meisten Teile zuvor auszeichnete.
Spätestens wenn man an der Tankstelle den Radio aufdreht und die vertrauten „Klänge“ vernimmt, weiß man, dass der Wahnsinn begonnen hat … erneut! Nach einer ersten Begegnung mit einem der seltsamen Bewohner von „Silent Hill“ dauert es nur noch Minuten, ehe sich der Schlund der Hölle auftut. Wie gewohnt verschwimmen die Realitäten und wir finden uns in einer surrealen Albtraumwelt wieder. Zum Schrecken von Murphy ist er jedoch nicht alleine in der Parallelwelt, denn eine konturenlose Schreckgestalt verfolgt den Sträfling durch die Horrorszenerie. Laute Schreie, Stress, Angst, Adrenalin sind die Folge!
Und was wäre ein richtiges Horror-Game ohne Zombies. Darum kreuzen auch solche gelegentlich Murphys Weg. Bewaffnet mit allem was nicht niet- und nagelfest ist, weiß sich der Knacki aber durchaus seiner Haut zu erwehren. Werfen, Hauen, Stechen und Schießen runden die Psychothriller-Erfahrung mit der nötigen Portion Action ab. Das Tüpfelchen auf dem i bilden schließlich die zahlreichen Rätsel, die es unterwegs zu lösen gilt. Sehr angenehm ist dabei, dass sich deren Schwierigkeitsgrad separat einstellen lässt.
Alles in allem hinterlässt „Silent Hill: Downpour“ einen durchwegs positiven ersten Eindruck. Spannung, Action, Rätsel und Erkundung kumulieren zu einer gelungenen Horror Survial-Mischung, die den Vorgängern durchwegs gerecht wird.
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