Auf den HD-Konsolen von Microsoft und Sony hat sich „Ace Combat: Assault Horizon“ schon einen Namen gemacht. Mit etwas Verspätung schickt Namco Bandai den 3DS-Ableger ins Rennen. Wir haben den Titel für Sie getestet - und ob sich die Wartezeit auf die 3DS-Version gelohnt hat oder nicht, lesen Sie im folgenden Review.
Arcadelastige Flugsimulation seit 1995
„Ace Combat“ ist alles andere als eine Unbekannte am Videospielhimmel. Im Jahre 1995 veröffentlichte Namco den Debüttitel der geschichtsträchtigen Reihe. Dieser ging unter dem Titel „Air Combat“ exklusiv für die PSone an den Start und aufgrund des Erfolgs wurden zahlreiche Sequels veröffentlicht. Die Serie umfasst schon über zehn Spiele, von der auch Ableger am Game Boy Advance oder am iPhone erschienen sind.
Was erwartet die 3DS-Piloten?
„Ace Combat: Assault Horizon Legacy“ serviert Ihnen intensive Überschallflüge, spektakuläre Luftkämpfe und akrobatische Kampfeinlagen in schwindelerregender Höhe. Auch die Portierung auf den 3DS ist voll gelungen. Bei der Entwicklung der Handheldversion wurde auch auf eine gute Steuerbarkeit Wert gelegt. Dank Zielfunktion, Kontermanövern und zusätzlichen Steuerungsmechaniken behält man in den nervenaufreibenden Luftgefechten die Kontrolle.
Hier ein Trailer zum Spiel:
Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über Gameplay, Optik und Sound!
Vor jeder Mission brieft Sie Kommandant Olsen über die von Ihnen auszuführende Mission, indem er anhand einer taktischen Karte die Missionsziele erklärt. Um diese wichtigen Informationen reicher fällt die anschließende Flugzeug- und Waffenauswahl gleich leichter. Sobald das erledigt ist, geht’s auch schon los: Sie fliegen ohne Flügelmann und sind dennoch nur bei extrem wichtigen Missionen im Einsatz. Zwar fehlt hier ein wenig die durchgehende Handlung, die auch mit Story-Videos oder Comics erzählt werden hätte können, aber die Missionen für sich sind sehr unterhaltsam. Man erhebt sich in die Lüfte und schon tauchen die ersten Ziele am Radar oder gar mitten am Bildschirm auf. Mit vollem Zug halten wir auf die Ziele drauf und versuchen mit gezielten Salven und Raketenschüssen die Feinde zu dezimieren. Feinde sind aber nicht nur in der Luft unterwegs, sondern auch am Boden und im Wasser; so gilt es auch Flak-Stellungen oder ganze Flugzeugträger zu versenken.
In der Luft behält man dank des Radars und eines Pfeils, der stets das nächste Ziel anzeigt, die Übersicht. An die Steuerung müssen sich manche Spieler noch gewöhnen, weil die Y-Achse invertiert ist. Dennoch hat man sich nach wenigen Minuten eingespielt und spätestens dann können sich die Feinde warm anziehen. Dank eines Kontermanövers, das Sie stellenweise einsetzen, weichen Sie nämlich Raketen aus oder positionieren sich geschickt hinter einem Feind. Sobald alle Ziele erfüllt sind, kehren Sie zurück zur Basis, erhalten eine Belohnung und schalten neue Flugzeuge oder Waffen frei. Im Spielverlauf gewinnen Sie so immer mannigfaltigere Optionen beim Auswählen des Jets.
In einem Herausforderungsmodus können Sie dann die absolvierten Missionen nochmals spielen. Zusätzlich gibt es auch noch ein Daten-Center, das allerdings nicht der Rede wert ist. Alles in allem ist das Gameplay ganz unterhaltsam, aber dennoch repetitiv und etwas kurz.
Optisch und auch akustisch überdurchschnittlich!
Optisch leistet sich der Titel meiner Meinung nach keine groben Schnitzer. Das Mission-Briefing ist für einen Handheldtitel richtig klasse und auch die verschiedenen Jets und Einsatzgebiete überzeugen. Aus der Ferne sehen die Alpen oder Städte ganz gut aus, doch beim genaueren Hinsehen warten meistens nur ein paar Texturen ohne wirkliche Highlights. Dennoch ist das Gezeigte für einen Handheldtitel wirklich ordentlich! Ebenfalls gelungen ist der 3D-Effekt, ohne den das Spiel aber auch noch richtig gut anzusehen wäre. Somit bleibt Ihnen die Wahl zwischen einem Abenteuer in der dritten oder zweiten Dimension. Ich kann die 3D-Variante nur empfehlen, wobei man auch oft die Position des 3DS nachjustieren muss, um nicht verzerrte Bilder zu sehen. Der 3D-Effekt ist richtig klasse und zieht Sie dank des Raum- und Tiefengefühls noch weiter ins Spiel. Ebenfalls gelungen sind die Soundeffekte. Angefangen vom Mission-Briefing bis hin zu den Luftkämpfen und dem Rückzugsbefehl zur Basis passt einfach alles.
Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über die Atmosphäre und vor allem unsere Zusammenfassung!
Das Mission-Briefing sorgt meiner Meinung nach für sehr viel Atmosphäre. Dank einer Sprachausgabe (nur auf Englisch) und einer taktischen Karte wird hier ein sehr authentisches Feeling vermittelt. Die verschiedenen Einsatzziele und die wählbaren Flieger samt Waffen sorgen für die nötige Abwechslung.
Die 3DS-Umsetzung von „Ace Combat: Assault Horizon“ ist ein absoluter Gewinn für die Handheldfans. Der 3D-Effekt wird sehr gut ausgenutzt und auch sonst hat man sich bei der Steuerung einiges überlegt. Dank Abwechslung und einer gelungenen Atmosphäre wird der Spieler bei Laune gehalten. Was allerdings negativ auffällt sind der fehlende Mehrspieler-Modus, der geringe Spielumfang wie auch die Nichtausnützung mancher 3DS-Features (SpotPass, StreetPass & Bewegungssensoren). Dennoch muss man sagen, dass der Titel für alle Arcade-Flugsimulationsfans eine absolute Empfehlung ist.
Die Vorteile für registrierte User auf GamingXP werden nach Abschluss der Beta-Phase noch weiter ausgebaut. Helfen Sie mit, das beste GamingXP aller Zeiten zu bauen!
Melde dich gleich jetzt für die Closed Beta des XP Clubs an! Es erwarten sich coole Community-Aktiväten und attraktive Preise! Hier geht's zum XP Club!