Die Apokalypse in Form der Auferstehung der Toten steht in „Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ vor der Tür und eine Gruppe aus vier Überlebenden, wie sie heterogener nicht sein könnte, stellt sich den Heerscharen entgegen. Ob Sie sich mit in den Kampf stürzen sollten sollten, erfahren Sie in unserem Review.
Story
Die Apokalypse steht der Gaming-Welt wiedermal in Gestalt eines Zombie-Angriffs bevor und eine kleine Gruppe von Überlebenden versucht sich so weit durchzuschlagen, um sich aus dem überlaufenen Halfaux Island abzusetzen. Mit von der Partie sind der Mann des Glaubens Father Bill, die Waffen-Ingenieurin Alma, der britische Rapper (mit leicht australischem Akzent) Def Money und der Pro-Gamer Jeremy, bekannt aus der Serie „PurePwnage“. Gemeinsam kämpft sich die Bande durch von Zombies verseuchte Straßen.
Wie es sich durch die Zombiehorden metzelt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Grundsätzlich ist die Idee hinter „Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ eine recht simple: Was sich bewegt, wird erschossen. Doch wird dabei auf Zusammenarbeit der Charaktere großen Wert gelegt, denn diese ergänzen sich als Gruppe unheimlich gut. Jedes der vier Gruppenmitglieder verfügt über eine Nahkampf- und eine Fernkampffähigkeit, sowie über eine in Abständen einsetzbare Spezialattacke und einen aufladbaren „Pwnage-Modus“. Die Vielfalt der verschiedenen Spieltypen soll diverse Gamervorlieben ansprechen.
So teilt Def Money mit seinen zwei Pistolen auf Distanz nur moderaten Schaden aus, langt aber mit dem Cricket-Schläger ordentlich zu oder versetzt die Zombies mittels Getthoblaster ins Saturday Night Fever, woraufhin diese zu tanzen beginnen. Ihm gegenüber steht Jeremy, der sich mehr auf seine MG verlässt oder auch mal einen Teddybär in die Zombiemenge wirft, der die Zombies als Köder kurzerhand von der Gruppe weglockt und dann in einer Explosion den Untoten das „Un-“ aus dem Namen fetzt. Gänzlich anders spielt sich Alma, die auf Ihr Präzisionsgewehr vertraut, oder gleich gar ein stationäres Geschütz aufbaut um die nahenden Horden umzusägen. Father Bill wiederum verteidigt sich breit gefächert mittels Shotgun und hält die Gruppe mittels seiner Flächenheilung am Leben. Sollte einer Ihrer Kameraden doch mal den Hirnfressern erliegen, kann er mittels gekonnter Herzdruckmassage zurückgeholt werden und dem Kampf sofort wieder beitreten.
Grafik und Sound
„Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ bietet eine Schräg-oben-Perspektive auf die Spielwelt. Die Grafik ist zweckmäßig, sehr dunkel und nicht ganz auf der Höhe der Zeit, nichtsdestotrotz ist alles durchwegs gut sichtbar und auch die Charaktere sind detailreich genug, um beispielsweise Jeremys typisches Bandana erkennen zu können.
Musikalisch bietet das Spiel nicht besonders viel, aber die Sprachausgabe der Figuren ist toll. So wird Jeremy von niemand geringerem vertont als Jarett Cale selbst und die Unterhaltungen der Gruppe sind einfach zum brüllen, denn jeder wird seinem Klischee gerecht. So weist Father Bill umgebrachte Zombies höflich mit „You might have misplaced your head“ auf ihren Tod hin und Jeremy bleibt stilecht stets in der stereotypen Gamer-Sprache und zielt im Angesicht des Todes stets auf „Headshots“ ab oder motiviert die Gruppe mit „Less QQ, more pew pew!“.
Geht das auch gemeinsam gut von der Hand? Lesen Sie's auf der nächsten Seite.
„Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ ist ein typischer Twin-Stick-Shooter, das heißt sie steuern mit dem linken Stick Ihren Recken und feuern mit dem Rechten Ihre Waffe in die jeweilige Richtung ab. Folglich kann unabhängig von der Laufrichtung überallhin geschossen werden. Grundsätzlich ist die Steuerung einfach, denn es gibt keine Doppelbelegungen oder Kombinationen, und sollte der Aktionsknopf mal eingesetzt werden können, so wird dies auch eingeblendet.
Multiplayer? Ja, bitte! „Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ sollten Sie unbedingt mit menschlichen Kampfgefährten spielen, denn nur so macht es so richtig Spaß. Im Singleplayer-Modus können Sie zwar zwischen den Gruppenmitgliedern beliebig wechseln, jedoch steigt dadurch der Schwierigkeitsgrad und der Spaßfaktor sinkt. Mit einer Gruppe aus Spielern mit halbwegs Skill „pwnen“ Sie allerdings unheimlich schnell durch die Levels und die Zombiewellen fallen wie die Fliegen.
Atmosphäre
„Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ nimmt sich selbst mit lustigen Sprüchen und schrägen Charakteren nicht wirklich ernst. Dennoch zieht es einen – vor Allem im Multiplayer – sofort in seinen Bann, auch wenn es stellenweise vielleicht etwas gar unbarmherzig sein kann. Und grundsätzlich gilt ja: Zombies motivieren immer dazu, sie zurück ins Grab zu befördern.
Ehe der Titel in Frieden ruht, muss er noch ein Urteil über sich ergehen lassen!
„Zombie Apocalypse: Never Die Alone“ verbindet einfaches Gameplay mit Zombies und verpackt es in eine Hommage an das großartige „Pure Pwnage“. Freunde der Show und Fans von Zombies im Stil von „Shaun of the Dead“ werden an diesem Spiel ihre Freude haben. Ein tolles Game für schnelle Runden zwischendurch.
Die Vorteile für registrierte User auf GamingXP werden nach Abschluss der Beta-Phase noch weiter ausgebaut. Helfen Sie mit, das beste GamingXP aller Zeiten zu bauen!
Melde dich gleich jetzt für die Closed Beta des XP Clubs an! Es erwarten sich coole Community-Aktiväten und attraktive Preise! Hier geht's zum XP Club!