Ein gelungener Mix
“
Super Mario 3D Land“ wirkt auf dem ersten Blick wie ein „
Super Mario Galaxy“ für den 3DS. Die Präsentation und die Darstellung erinnern an vielen Stellen an die galaktischen Abenteuer von Mario. Doch das ist bei weitem nicht alles. Der Küchenchef bei Nintendo hat noch eine Prise „New Super Mario Bros Wii“, ein Stückchen „Super Mario Bros. 3“ und noch ein paar weitere Zutaten vermischt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn „
Super Mario 3D Land“ vereint meiner Meinung nach die besten Dinge aus allen bislang erschienen Ablegern.
Springen, rennen und ausweichen
Wie schon in unzähligen „
Super Mario“-Spielen zuvor braucht man nicht nur eine Portion Geschick, sondern auch Timing. Sie rennen durch die
Levels, besiegen Feinde und sammeln die altbewährten Gold- sowie zugleich die aus „
New Super Mario Bros. Wii“ bekannten Sternenmünzen. Von diesen Spezialmünzen sind in jedem
Level drei Stück zu finden, wobei diese alles andere als knifflig versteckt sind. Um an diese Münzen zu kommen, müssen unter anderem Gegner besiegt werden. Denen rückt Mario mit der guten alten Sprung- oder der Stampfattacke zu Leibe. Sollte das einmal nicht mehr helfen, gibt es immerhin noch
Powerups.
Ein Vogel, ein Flugzeug – nein, ein Propeller-Mario!
Der Propeller-Anzug ist den Fans von „
New Super Mario Bros. Wii“ schon bestens bekannt. Denjenigen, die den Wii-Ableger nicht gespielt haben, dürfte den Anzug noch nicht bekannt sein. Damit kann man sich in die Lüfte erheben und so Gefahren ausweichen oder einfach nur Schluchten überwinden. Noch mit an Bord sind zahlreiche weitere
Powerups wie der Waschbäranzug aus „Super Mario Bros. 3“, die kultige Feuerblume, der alles vernichtende Stern oder der neue Boomerang-Anzug. Dieses Mal scheint wirklich für jeden Spielertyp etwas dabei zu sein.
Und täglich grüßt das Murmeltier…
Am Ende des Spiels, das in rund fünf Stunden erreicht ist, wartet, wie nicht anders zu erwarten, ein alles entscheidender Kampf. Als ob Prinzessin Peach die einzige Torte auf dem Planeten wäre und die Wettkämpfe mit Mario für Bowser schon zum Alltag geworden sind, wiederholt sich das Spiel immer wieder. Somit ist auch der finale Bosskampf schon vor dem Erwerb des Spiels klar definiert. Der bösen Schildkröte gehören die Leviten gelesen. Doch stelle ich mir jedes Mal wieder die Frage, warum entführt Bowser immer wieder Prinzessin Peach. Ich würde es ja verstehen, wenn er sie für niedere Dienste wie Kochen, Putzen oder sonst was sein Eigen nennen möchte, aber er sperrt sie einfach nur in einen Käfig. Warum?!
Auf dem Weg zum finalen Kampf warten Zwischenbosse, wie sie auch schon aus älteren Spielen bekannt sind. Das ist nicht weiter spektakulär und auch nicht episch in Szene gesetzt, aber sie sorgen für ein wenig Herausforderung im Alltag von Mario.
Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über das neue 3D Feature, die Spielwelt und das Retro-Feeling