Was passiert, wenn Aliens, Zombies und genmanipulierte Hühner die Vereinigte Staaten angreifen und vier durchgeknallte Amerikaner dies verhindern wollen? Lesen Sie es in unserem Review!
Monströse New Yorker
„Ugly Americans“, in Deutschland auf Comedy Central zu sehen, ist eine TV-Serie, die im New York der Gegenwart spielt – mit dem wesentlichen Unterschied, dass nicht nur Menschen, sondern auch Fabelwesen, Dämonen und Monster in der Stadt leben. Der Hauptprotagonist Mark Lilly – ein Sozialarbeiter – hat die Aufgabe, all diesen unterschiedlichen Spezies bei der Eingliederung in die Gesellschaft zu helfen. Soweit die Story der Serie.
Im nun erschienen gleichnamigen Spiel mit dem Untertitel „Apocalypsegeddon“ schlüpfen Sie in die Rolle eines Hauptcharakters. Zur Auswahl stehen neben Mark Lilly seine dämonische Freundin Callie Maggotbone, Kollege Leonard Powers und der Gesetzeshüter Francis "Frank" Grimes. Mit dem gewählten Charakter starten Sie Ihren Kampf gegen die Invasion.
„Ugly Americans“ schickt Sie auf die Straßen von New York, um Außerirdische, Zombies und Monster zu töten. Dabei helfen Ihnen verschiedene verrückte Waffen. Tennisballkanonen, wirbelnde Hämmer oder explodierende Benzinkanister sind nur eine kleine Auswahl des Arsenals.
Unmengen an Gegner verlangen Ihnen einiges ab und alleine sind die Level kaum zu schaffen. Wenn Sie jedoch öfter mit demselben Charakter spielen, dürfen Sie diesen aufleveln und Attribute wie Stärke, Geschwindigkeit, Gesundheit oder Glück steigern. Doch dies braucht Zeit und Geduld. In den Levels können Sie verschiedene Objekte wie Mülltonnen, Telefonzellen oder Briefkästen auf- und darin enthaltene Gegenstände einsammeln – Dinge wie zum Beispiel neue Waffen, Lebensenergie oder ein kurzzeitiger Geschwindigkeitsboost.
Viel Abwechslung bietet das Spiel allerdings nicht und selbst die wirklich schweren Endgegner reichen nicht, um für genügend Abwechslung zu sorgen. Etwas mehr Spaß kommt erst dann auf, wenn man das Spiel mit bis zu drei weiteren Mitspielern spielt.
Das Spiel wird besonders den Fans der Serie gut gefallen. Viele Charaktere aus der Serie kommen auch im Spiel vor und zwischen den einzelnen Leveln gibt es immer wieder Cutscenes aus der Serie, mit denen die Story weitererzählt wird.
Die Soundkulisse ist ziemlich monoton und meistens von den Waffengeräuschen dominiert. Doch auch diese sind immer dieselben und bieten keine großartige Abwechslung. Beim Spiel zu einer verrückten Serie wie „Ugly Americans“ hätten man sich ruhig für einen abgefahreneren Soundtrack entscheiden können. Die Sprachausgabe ist komplett in Englisch gehalten, was zumindest den Humor der Zwischenszenen aufrechterhält.
Steuerung
Die Steuerung wurde so simpel wie nur möglich gehalten. Während man mit dem einen Stick rumläuft, kann man mit dem anderen die Schuss- und Laufrichtung ändern. Dieses Prinzip ist aus vielen anderen Shootern wohlbekannt und geht leicht von der Hand. Ein einfacherer schnellerer Einstieg in die Spielmechanik geht gar nicht. Als einzige Zusatzfunktion kann man über die rechte Schultertaste noch die Spezialattacke eines jeden Charakter starten. Diese sind wirklich lustig, können aber leider nur nach einer längeren Wartezeit erneut eingesetzt werden.
Während das Spiel im Einzelspieler etwas träge und langweilig verläuft, entfaltet sich im Multiplayer-Modus das ganze Potenzial des Spiels. Hat man mal drei Mitspieler gefunden, geht das Gemetzle erst richtig los. Die Anzahl der Gegner multipliziert sich mit der Anzahl der Spieler und man hat keine ruhige Sekunde mehr. Wenn jeder Charakter eine andere Waffe mitträgt, das Team zusammenspielt und jeder die Funktion verwendet, zu Boden gegangenen Mitspielern wieder aufzuhelfen, dann sind die Level zu bewältigen und es macht tatsächlich jede Menge Spaß.
Doch leider hat auch diese Sache einen mehr oder minder großen Haken. Während der Testphasen konnten wir nie mehr als einen weiteren Mitspieler in der Onlinesuche finden. So lustig der Multiplayer wäre, so unbekannt ist die Serie leider im deutschsprachigen Raum. Dies ist auch der Grund, warum sich wohl nur wenige Spieler das Spiel zulegen und man kaum jemanden für eine Onlinepartie trifft. Im lokalen Multiplayer kann man mit vier Controllern dann aber doch noch den ganzen Multiplayer-Spaß entfalten.
Zusammenfassung
Wer die Serie liebt, wird das Spiel mögen. Denn besonders die Zwischensequenzen fügen sich gut in die Serie ein. Das Spiel alleine zu spielen, wird niemanden lange vor der Konsole fesseln. Wer aber drei Mitspieler findet, wird bestimmt trotz eintöniger Spielmusik die ein oder andere lustige Stunde mit dem “Ugly Americans: Apocalysegeddon“ verbringen.
Die Vorteile für registrierte User auf GamingXP werden nach Abschluss der Beta-Phase noch weiter ausgebaut. Helfen Sie mit, das beste GamingXP aller Zeiten zu bauen!
Melde dich gleich jetzt für die Closed Beta des XP Clubs an! Es erwarten sich coole Community-Aktiväten und attraktive Preise! Hier geht's zum XP Club!