“Dragon Ball Z“ beschreibt die Abenteuer des Protagonisten Son-Goku und seiner Freunde, die sich immer wieder auf die Suche nach den sieben Dragon Balls begeben und zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben. Die Geschichte beginnt mit Son-Gokus Kindheit ab einem Alter von zwölf Jahren und endet mit seinem Leben als Erwachsenem. Die einzelnen Handlungsstränge sind in Sagas unterteilt und werden mit fortschreitender Handlung komplexer. Ein weiteres Hauptmotiv ist der stetige Kampf von Gut gegen Böse. Um den Frieden zu sichern und die Erde zu retten, sehen sich Son-Goku und seine Freunde fortwährend mit Dämonen, gefährlichen Kriegern, machtgierigen Außerirdischen und sowohl Gegnern als auch Freunden aus der Zukunft konfrontiert, die in die Geschichte der Gegenwart eindringen. Fester Bestandteil der Geschichte sind auch die Kampfsportturniere.
Son-Goku und seine Freunde nehmen jeweils am 21., 22. und 23. und schließlich am 25. Turnier teil. Handlungsort ist nicht ausschließlich die Erde, sondern kurzzeitig andere Planeten oder das Jenseits. Im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus, dass sowohl der irdische Gott als auch der anfangst eher teuflische Piccolo Namekianer sind und Son-Goku ein Saiyajin vom Planeten Vegeta ist. In sämtlichen bisherigen Teilen konnten Sie die Geschichte miterleben, mit der die Anime-Serie „Dragon Ball Z“ ihre Anfänge nahm. In „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ übernehmen Sie aber auch die Kontrolle von Son-Gokus Vater Bardock und erleben unter anderem das Babyalter von Son-Goku selbst mit. Genug der Worte, hier haben wir einen Trailer für Sie!
In „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ erwarten Sie ein Weltkampf-Modus, in dem Sie bis zu 16 Spieler in ein Turnier einladen dürfen – lokal, versteht sich. Darüber hinaus können Sie den Story-Modus anwählen, der Sie wie vorhin erwähnt an den Anfang der Geschichte Son-Gokus katapultiert, nämlich zu seiner Zeit als Baby, und wie sein Vater verzweifelt versucht, gegen den Bösewicht Freezer anzukämpfen. Pluspunkte gibt es sowohl für die Tatsache, dass Sie Bardock dabei selbst steuern dürfen als auch den Kampf dann tatsächlich verlieren. Richtig: In „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ verlieren Sie die Kämpfe, die auch in der Mangavorlage verloren wurden. Kein Siegen mehr über einen schaffbaren Gegner, nur um in der darauf folgenden Sequenz mitansehen zu müssen, wie der Feind den Charakter schlussendlich doch besiegt.
Schade hingegen ist, dass „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ dann einen Gewaltsprung hinlegt und wieder dort weitermacht, wo schon alle anderen Spiele zuvor waren, nämlich in der Radditz-Saga. Hier fehlen sämtliche Abenteuer des kleinen Son-Goku, und dies wäre dann eine klare Rechtfertigung für die Bezeichnung „Ultimate“. Aber gut, das sind nur Details. Viel besser macht es hingegen der Helden-Modus, in dem Sie ein alternatives Universum aufsuchen und einen selbst erstellten Helden kreieren. Haben Sie sich für einen der drei Körpertypen (schmächtig, normal, kräftig) entschieden, dürfen Sie von den Haaren angefangen bis zu den Schuhen sämtliche Teile selbst konfigurieren und zusammenbasteln. Danach steht Ihnen die Welt von „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ förmlich offen, und Sie dürfen fliegend zwischen den einzelnen Bereichen wie der Arena, verschiedenen Kampfzonen und noch mehr wechseln.
Klar ist auch die Suche nach den sieben Dragon Balls mit von der Partie, und den ersten erhalten Sie schon ziemlich früh, genauer gesagt, wenn Sie Ginyu von der gleichnamigen Ginyu Force besiegen. Nach jedem absolvierten Kampf erhält Ihr Charakter Punkte in Bereichen wie Super-Angriff, Verteidigung, Ki-Aufladung und mehr. Von einem Grad ausgehend (der Standard-Charakter besitzt überall H) verbessern Sie so Ihre Note nach oben und erlangen schließlich einen B- oder A-Grad, das ultimative Gütesiegel für Ihren Kämpfer. Die Kämpfe dauern bei geübten Kämpfern nicht allzu lange, wobei das Kampfsystem im Vergleich zu allen anderen Teilen einen starken Einschnitt darstellt. Was sich genau geändert hat, erklären wir Ihnen hier:
Der Kampfablauf
Im Trainingsmodus erlernen Sie den Kampf von der Pike auf, und im Prinzip lässt sich das Kampfgeschehen sehr gut auf wenige Sätze verkürzen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie à la „Tekken“ Unmengen an verschiedenen Kombos verinnerlichen und mit gnadenlosem Timing in die Tasten dreschen mussten. In „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ gibt es nur drei Tasten von Belang: Leichter Angriff, Schwerer Angriff, Blocken. Wenn Sie drei aufeinanderfolgende Attacken an den Mann oder die Frau gebracht haben, erscheint ein Quick Time-Event, in dem Sie sich für einen von zwei Angriffen entscheiden. Haben Sie einen anderen als Ihr Kontrahent gewählt, geht die Kombination auf und Sie können den Feind in einer Kombination aus 20 bis 40 Hieben so richtig malträtieren. Geht die 50/50-Chance aber daneben, und beide Kämpfer drücken die gleiche Angriffstaste, dann wird der Vorstoß gestoppt und der Angreifer ausgekontert.
Über diese Kombinationen füllen Sie Ihre Ki-Leiste auf, mit der Sie dann durch den Einsatz des rechten Analogsticks eine Spezialattacke (Kame-Hame-Ha, Energiediskus, alles dabei) vollführen, die immensen Schaden anrichtet. Ist die Lebenspunkteanzahl oben am Bildschirm noch nicht auf Null, prügeln Sie im Nahkampf wieder so lange auf den Feind ein, bis die Ki-Leiste wieder gefüllt ist. Natürlich gibt es verschiedene Attacken, die aus einer gewissen Entfernung gestartet werden müssen, diese können Sie vor dem Kampf beliebig auswählen. Kleinere Geschicklichkeits-Einlagen oder Entscheidungen runden das Geschehen ab, so können Sie etwa, wenn der Feind einen Riesenenergieball auf Sie wirft, eine Aktion setzen. Diese hängt davon ab, wie viel Konzentration (die erhalten Sie durch Aufladen) zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist. Standardmäßig steht der Charakter da und wehrt ab (macht nur mäßig Sinn), ein Ausweich-Versuch ist der Mittelweg, wohingegen Sie mit voll gefüllter Konzentrationsleiste sogar einen Konter starten dürfen. Mehr Videomaterial finden Sie hier!
Lass‘ es krachenTechnisch gesehen ist „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ sehr gut gelungen, vor allem, wenn Sie es noch mit seinen direkten Konkurrenten aus der „DBZ“-Spieleserie vergleichen. Pluspunkte gibt es vor allem für die Umgebungen, die wie aus der Serie geschnitten wirken und bei großen Angriffen nicht zu knapp in Mitleidenschaft gezogen wird – noch nie war ein Kame-Hame-Ha so zerstörerisch! Auch die Charaktere selbst können vollends überzeugen, die 3D-Modelle lassen jeden Fan die schönsten Momente wieder erleben, ohne zu denken, dass dies „nur“ ein Spiel sei. Die Umgebungen im Helden-Modus und der Planet selbst wirken fast schon wie ein offizielles Game, und die Effekte bei den Verwandlungen und im Kampf sind unübertroffen.
Auch soundmäßig leistet sich „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ keinen Patzer, so können die Sprecher ihre Gefühlslage äußerst gut vermitteln und die Kampfeffekte fügen sich gut in die butterweichen Animationen ein. Die Musik untermalt das Geschehen noch zusätzlich, die absoluten Fans erkennen sogar diverse Werke wieder. Einzig und allein der Kommentator in den Kämpfen (zum Glück abschaltbar) nervt nach einigen Spielstunden ziemlich, doch wenn dies gemeinsam mit der manchmal nicht ganz so optimalen Klangqualität der einzige Kritikpunkt ist, dann hat „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ wohl fast alles richtig gemacht.
Werden Sie zum Krieger
Die Handhabung eines handelsüblichen Superkämpfers gestaltet sich in „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ wider Erwarten als äußerst leicht. Mit X beschleunigen Sie Ihren Krieger kurzzeitig, die Quadrat- und Dreieck-Taste lassen schnelle oder starke Schlagfolgen auf den Feind niederhageln, und der Kreis-Button wehrt so gut wie alles ab, was auf Sie zukommt. Die Richtungstaste nach unten fungiert als Konzentrationsknopf, mit der sich Ihr Charakter auflädt, wichtig für Transformationen, Fusionen und Konter von großen Attacken. Bei gefüllter Ki-Leiste dürfen Sie den rechten Stick entweder nach oben oder nach unten drücken, um mächtige Angriffe auszulösen, während ein Druck darauf die ultimative Attacke entfesselt. Das war‘s auch schon! „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ reagiert trotz hoher Geschwindigkeit im Kampf hervorragend und begeistert somit Neueinsteiger als auch Alteingesessene.
Nicht nur allein lässt sich „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ genießen, Sie können auch ein Turnier mit bis zu 16 Spielern veranstalten. Zwar ist die Erdstellung der vielen Charaktere dann etwas zeitaufwändig, was sich aber durch den Spaß mehr als nur bezahlt macht. Online lassen sich bis zu acht Spieler miteinander vernetzen, die sich dann ebenfalls die Seele aus dem Leib prügeln, immerhin geht es um den Titel des weltbesten Kämpfers! Was schon in der Serie zieht, muss auch auf unserem Planeten funktionieren, und „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ zeigt hier meisterhaft vor, wie Motivation auszusehen hat.
Tauchen Sie ein
Der Start mit Son-Goku als Baby, ständig eingestreute Sequenzen (auch in Kämpfen!), Filmschnipsel aus dem Anime und noch mehr verleiht „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ eine Stimmung, die so schnell nicht wieder zu erreichen ist. Auch, wenn nach dem Start mit Bardock nichts aus „Dragon Ball“ erzählt wird und gleich mit „Dragon Ball Z“ loslegt (ja, so heißt der Titel schließlich), tut dies dem Spielspaß keinen Abbruch. Aber eine komplette „Dragon Ball“-Spielinterpretation darf man sich immerhin noch wünschen, oder? Fakt ist, dass das Spiel zu den besten seiner Art gehört. „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ trifft den Nagel auf den Kopf: So muss ein Spiel zu einer Serie aussehen. Ob dieser Teil noch getoppt werden kann?
Es gab schon viele Spiele, die sich als ultimativ bezeichneten, doch „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ kommt dem idealen Dragon Ball-Game ziemlich nah. Für Fans gibt es Unmengen freizuschalten, Einsteiger freuen sich über ein simples Kampfsystem und Enthusiasten überzeugt die Vielzahl an eingestreuten Sequenzen. Negativ fallen allerdings die fast immer gleich ablaufenden Kämpfe sowie ein etwas angestaubtes Nachladesystem auf. „Dragon Ball Z Ultimate Tenkaichi“ kann den Fan für Stunden fesseln, und der prahlende Streiter kann sogar seine epischen Kämpfe in der gespeicherten Wiederholung betrachten: Kämpferherz, was willst du mehr?
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