Realistisch-taktische Shooter-Gefechte statt einfach nur First-Person-Action, mit diesem Versprechen hat uns „Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad“ schon auf der gamescom neugierig gemacht. Bis zur deutschen Box-Version dauert es zwar immer noch ein wenig, doch auf Steam ist der Titel bereits zu haben – wir haben ihn also nochmals genauer angesehen.
Weltkriegs-Heldentum
Mit „Red Orchestra“ hat Tripwire 2006 einen realistischen Shooter auf den Markt gebracht, der an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs spielte. Der Nachfolger handelt nun wie angesichts des Titels unschwer zu erraten vor dem Hintergrund der Schlacht von Stalingrad, die als Wendepunkt im zweiten Weltkrieg gilt. Die deutsche 6. Armee hat zunächst zwar die Kontrolle über weite Teile der Stadt erlangt, doch die letzten Sowjet-Brückenköpfe an der Wolga hielten – heldenhaft, so die Sowjet-Tradition – stand. Es kam zum Gegenangriff und in Folge zum Aufreiben der 6. Armee, was das Dritte Reich als „heldenhaften Opfergang“ verkaufte. Für die Beteiligten beiderseits die Hölle – eine Hölle, in die das Spiel entführt.