Gehen Sie auf Seite 13. Nun biegen wir links um die Ecke und gehen auf Seite 49. Das Beil saust herab und hackt uns den Kopf ab. Ende der Geschichte.
Steve Jackson und Ian Livingstone gehören zu den Altmeistern der Fantasy-Literatur. Ich denke, jeder kennt die Fantasy-Spielbücher, in denen man nonlinear durch die Handlung geführt wird. Sie starten auf Seite 1 und haben dann schnell die Wahl, je nach Geschichtsverlauf auf andere Seiten zu springen. Die Motivation, das Buch nochmal zu lesen und das Abenteuer damit wieder zu erleben, steigt natürlich ungemein: Ist man beim letzten Mal an der einen Stelle im Dungeon gestorben, so sollte ich dieses Mal vielleicht doch die Abzweigung nach links nehmen, oder?
Digitales Buch
Laughing Jackal („Vibes“, „Cubixx“) hat sich nun die Rechte an der „Fighting Fantasy“-Reihe (nicht „Final Fantasy“, wie mancher lesen würde) gesichert und beginnt mit einem der Bücher, „Talisman of Death“, den Reigen der digitalen, interaktiven Leseabenteuer. Sie haben richtig geraten: Hier müssen Sie einiges lesen. Wen das also stört, der sollte sich diesen Titel nicht besorgen. Andererseits ist das Interface so gut aufbereitet, dass auch das typische Flair eines Fantasy-Gamebooks herüberkommt, wie es sein soll.