Mit „Red Orchestra“ hatte Tripwire Interactive einen im Zweiten Weltkrieg spielenden Shooter hervorgebracht, der sich ein wenig zum Geheimtipp für Fans realistischeren Gameplays gemausert hat. Demnächst erscheint mit „Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad“ der Nachfolger, den wir auf der gamescom etwas ausführlicher anspielen konnten. Ob dieser bei Genre-Fans einschlagen könnte wie eine Granate, lesen Sie in unserem Preview.
Wahre Helden
Hintergrund des Spiels ist wie der Name schon andeutet die Schlacht von Stalingrad, ein entscheidender Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Denn hier kam nicht nur der anfangs klare Vormarsch der deutschen 6. Armee zum Erliegen, die Rote Armee konnte den Feind letztlich vernichtend schlagen. Dass für die Sowjets die eigenen Mannen Helden waren, ist somit klar; doch auch das Dritte Reich hat die schwere Niederlage als „heldenhaften Opfergang“ verkauft. Gerade in Deutschland also ein heikles Thema, wenn Spieler in die Rolle von Wehrmachtssoldaten oder Mitgliedern der Roten Armee schlüpfen.
Hi, das Preview gibt denke ich ganz schön wieder wie sich das Spiel generell anfühlt. Was mir ein bisschen zu kurz kommt ist der eSport Aspekt. Bei RO1 gab es früher im schon große Turniere und NationsCups auf der Internetseite http://www.roladder.net
Ich schätze mal, dass das neue Spiel vorallem durch den Countdown Modus noch erfolgreicher wird und da sicherlich wieder viele Wettkämpfe geboten werden.
Wer übrigens etwas wenig FPS hat sollte mal auf http://www.heroesofstalingrad.de gucken, da wurde eben eine Anleitung veröffentlicht bei mir ganz gute Performance gebracht hat.
Dass der eSport-Aspekt keine Erwähnung findet, liegt daran, dass die Jungs von Tripwire darauf in Köln nicht wirklich eingegangen sind.
Wie auch? Das Spiel ist gerade erst in die Beta gestartet und für Tripwire hat jetzt mal Vorrang, dass der Release im September klappt und bis dahin wirklich alles rund läuft.
Das ist auch gut so - immerhin ist das die Voraussetzung, damit dann auch große Turniere wirklich Spaß machen!