Grafik und Sound
Technisch gesehen ist „
World of Tanks“ eines der besten
Free-2-Play-Spiele, und seit der Beta-Version hat sich noch einiges getan. Palisadenzäune dürfen Sie niedermähen, was zwar nicht klug ist, da die Deckung verloren geht, aber dennoch können Sie mit dem Panzer das tun, was Sie nun mal mit einem Panzer tun können. Kleine Teile fliegen durch die Luft, obwohl das nicht mit dem Detailgrad eines „
MotorStorm“ passiert, was aber auch ganz klar ist. „
World of Tanks“ soll schließlich auch auf mittelmäßigen Computern laufen, und das haben wir getestet: Das Spiel lief einwand- und ruckelfrei, auch in den stärksten Schlachten. Der Sound treibt Sie voran und ist bestimmt kein Grund, auf „Stumm“ zu schalten: Motivierend und Spannung erzeugend werden Sie vorangepeitscht, noch die nächste Schlacht in Angriff zu nehmen.
Steuerung
Dank des hohen Grads an Realismus steuern sich die Panzer genau so, wie Sie es von ihnen erwarten würden. Manche sind schneller, manche wiederum widerstandsfähiger, und es scheint, als würde man diese Attribute förmlich durch die Tastatur spüren – hier merkt man auch die Erfahrung der Entwickler von Wargaming.net mit Titeln wie „
Blitzkrieg“. Mittels Maus zielen Sie mit dem Geschützturm herum und mit der typischen WASD-Steuerung lenken Sie Ihren Panzer. Schon nach wenigen Runden wissen Sie, wie sich Ihr „Haustier“ steuert, und natürlich steigert sich damit auch Ihre persönliche Kampfkraft. Die ersten Abschüsse Ihrerseits sind ein absolutes Hochgefühl und motivieren sofort für die nächsten
Levels, doch es kommt unausweichlich, wie es kommen muss: Irgendwann trifft es auch Sie. Dann heißt es, auf den ramponierten Panzer für 15 Minuten zu verzichten. Das heißt, Sie können sofort aus dem Gefecht aussteigen und ins nächste flüchten, allerdings müssen Sie dafür einen anderen Panzer verwenden. Ist die Schlacht vorüber, erhalten Sie – wenn Ihre Seite gewonnen hat – anteilsmäßig Erfahrung und Boni je nach Abschüssen.