Garshasp: The Monster Slayer PC
Erscheinungstermin: 16.06.2011 Mehr Infos
Plattform: PC
Genre: Action
Release: 16.06.2011
Vertrieb:
Entwickler: Dead Mage Studios
USK-Einstufung:
Garshasp: The Monster Slayer
von DanielS (freier Mitarbeiter) 27.07.2011
“Garshasp: The Monster Slayer“ ist ein 3rd-Person Action-Adventure, in welchem man in die Rolle von Garshasp schlüpft. Als Garshasp muss man die sogenannten Deevs, blutrünstige Monster, töten. Jedoch erinnert das, vom iranischen Entwicklerteam Dead Mage, entwickelte Spiel stark an “God of War“, kann aber nicht mit dem Klassiker mithalten.
Gameplay Ins Spiel startet man mit einem kleinen, überschaubaren Tutorial für die anfangs drei Attacken. Danach kann man gleich seine Kampf-Skills ausprobieren und sich gegen die erste Horde Deevs durchsetzen. Nach und nach levelt man sein Schwert und lernt dadurch neue Spezial-Attacken, welche durch unterschiedliche Mausklicks wie zum Beispiel:“Linksklick-Linksklick-Rechtsklick“, ausgeführt werden können. Allerdings ist das Kampfsystem sehr primitiv, da es oft ausreicht, einfach wild auf die Maus zu drücken, um die nervigen und kaum fordernden Deevs los zu werden. Sehr störend ist auch, dass die Kamera immer an fixen Punkten schwenkt und man dadurch schnell die Übersicht verlieren kann. Es kann auch schon einmal passieren, dass sich die Steuerung aufgrund der anderen Ansicht ändert und Sie von einem hohen Turm stürzen lässt oder in einer Ihrer Rutschpartie, welche Sie auf einem Dolch zurücklegen, in den sicheren Tod führt. In “Garshasp: The Monster Slayer“ sind unsichtbare Level-Grenzen allgegenwärtig, denn oft möchte man auf ein Haus klettern, um sich eine bessere Übersicht zu verschaffen oder eine Abkürzung zu nehmen, doch dort hat Dead Mage einfach eine unsichtbare Wand aufgestellt … Spielspaß ade. Ein weiteres Manko sind die spärlich verteilten Speicherpunkte, welche an wichtigen Stellen fehlen, aber an nicht erwarteten Abschnitten auftauchen.
Story
“Garshasp: The Monster Slayer“ basiert auf der persischen Mythologie, in welcher die Deevs gegen die Menschheit rebelliert. Jeder Deev bildet seinen eigenen Stamm, mit welchem er Krieg und Verderben über das Land bringt. Auch die letzte Festung wird niedergeschlagen und Garshasps gesamte Familie wird ermordet. Nur er wurde zurückgelassen und holt nun zum Gegenschlag aus. Wenig Story und dafür ein besseres Gameplay hätte man nun erwarten können, doch “Garshasp: The Monster Slayer“ erfüllt kaum die Ansprüche seiner Spieler.Grafik und Sound
“Garshasp: The Monster Slayer“ kann mit keiner überaus guten Grafik glänzen: falsche Schatten, kantige oder verpixelte Gewächse sowie wenig Liebe fürs Detail. In den Zwischensequenzen werden die Monster oft mächtig und gefährlich dargestellt, doch im Spiel erkennt man keine Highlights bis auf die schön animierten Spezial-Attacken. Der Sound wurde gut umgesetzt und der Sprecher in den Cinematics wirkt auch sehr realistisch.Steuerung
Die Steuerung von „Garshasp“ ist sehr umständlich, da ständing die Kamerapostion wechselt. Allerdings ist sie auch nicht sehr anspruchsvoll, da man auf der Maus, welche man zum Angreifen benötigt, nur drei Tasten zu Verfügung hat.Multiplayer
In “Garshasp: The Monster Slayer“ ist kein Multiplayer vorhanden, allerdings würde es auch keinen Sinn machen, denn wenn man Garshasp mal wieder nicht sieht, wird man kaum aus einem Action-Adventure ein Rätsel- und Such-Spiel machen wollen.Atmosphäre
Von Atmosphäre sowie Spielspaß hat man wenig in “Garshasp: The Monster Slayer“, da der bis zum Ende stumme Garshasp kaum Motivation zeigt und das ewige Einprügeln auf Deevs mit der Zeit langweilig wird. Sollte es vorkommen, dass man bei einer Rutschpartie aufgrund der schlechten Kamera-Position stirbt, wird man mehr und mehr demotiviert. Lediglich das große Schwert auf Garshasps Rücken wirkt einigermaßen mythologisch und erinnert einen an einen wirklichen Spiele-Hit wie “God of War“. Diese Spiele könnten Sie auch interessieren:
PROS
- Gute Animationen
- Zwischensequenzen
CONS
- Kamera-Position
- Steuerung
- zu wenig Story

