Es grünt so grün! Eine weitere Comic-Film-Spieleumsetzung ist gelandet. Nachdem Batman die Latte mit „Arkham Asylum“ sehr hoch gelegt hat und mit „Arkham City“ der nächste Kracher in den Startlöchern ist, wird es für Comic-Umsetzungen zunehmend schwerer sich abzuheben. Lesen Sie unser Review!
Story
Die grüne Leuchte wurde im Jahr 1940 erschaffen, zu einer Zeit, als der zweite Weltkrieg tobte und sich bereits Batman, Superman und der rote Blitz in der Comiclandschaft tummelten. Auch die Story von „Green Lantern: Rise of the Manhunters“ beginnt mit Krieg. Ein Heer von Robotern, die Manhunter mit ihrer gelben Angstenergie, greift den Planeten Oa an, welchen es zu verteidigen gilt.
Green Lantern besitzt, so wie Batman, keine übernatürlichen Kräfte. Er bezieht seine Kraft aus einer außerirdischen Technologie in Form eines Ringes, mit dessen Hilfe es möglich ist, alles zu erschaffen, was innerhalb der Vorstellungskraft des Ringträgers liegt. Mittels eines schwachen Angriffes (riesige Schwerter) und eines starken Angriffes (riesige Fäuste) sowie der Materialisierung diverser Hilfsobjekte, wie Baseballschläger, Minigun, Morgenstern oder Kampfjet gehen Sie gegen die Robotermeute vor.
Technisches und Atmosphäre
Das Spiel besteht zum Großteil aus schlauchartigen Levels die immer wieder von Cutscenes unterbrochen werden, in denen unser Held nach getaner Arbeit zum nächsten Abschnitt hechtet. Diese sehen am Anfang recht gut aus, werden aber immer eintöniger. Die Kamera der 3rd-Person-Perspektive kann dabei nicht verändert werden, was sich selten, aber doch negativ auswirkt. Der Sound und die hollywoodmäßige Musik lassen, bis auf ein paar Aussetzer, Stimmung aufkommen, wobei die deutsche Synchronisation von „Green Lantern“ sehr unmotiviert wirkt.
Steuerung
Bewegt wird Hal Jordan, wie die Leuchte mit bürgerlichem Namen heißt, mit dem rechten Stick, dazu bietet der linke Stick noch eine Ausweichfunktion. Diese wird dann auch gerne einmal zweckentfremdet, um die lahme Fortbewegungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Das Erschaffen diverser grüner Waffen geht leicht von der Hand und schnell kommt Superheldenflair auf. Gesammelt werden Erfahrungspunkte, grüne Willensenergie und Lebensenergie, wobei immer mächtigere Waffen ins Spiel kommen. Geht Ihnen die Willensenergie aus, können Sie diese an grünen Laternen wieder aufladen. Dieser Vorgang wird stets mit „Am hellsten Tag in finsterer Nacht“ eingeleitet.
Zu zweit spielt es sich genauso wie alleine! Es gibt keine kombinierten Attacken oder ähnliches, die hier den Spielspaß heben würden. Dennoch macht es natürlich mehr Spaß, die Minigun und den Raketenwerfer gleichzeitig in Action zu sehen.
Zusammenfassung
Alles in allem, ein kurzweiliges Action-Spiel mit wenig Abwechslung. Die geistig anspruchslosen „Rätsel“ und ein paar eher langweilige Flugpassagen machen hier das Kraut nicht fett. Dennoch, für Fans der grünen Leuchte und generell des Comic-Genre ist dieses Hau Drauf-Spiel, auf Grund der vielen Angriffsmöglichkeiten, zu empfehlen.
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