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SPIELINFO
SYSTEMANFORDERUNGEN
Minimale Anforderungen:
CPU: keine Angabe
RAM: 128 MB
Festplatte: 500 MB
Grafikkarte: keine Angabe
Empfohlene Hardware:
CPU: keine Angabe
RAM: 256 MB
Festplatte: 500 MB
Grafikkarte: keine Angabe
Review
 

14.11.2002 – K Hawk - Survival Instinct

von Peter Konhäusner



Feedback
Kitty Hawk ist der Name unserer Heldin, die als Helikopterpilotin oftmals ihren Kollegin Major Jeffreys in waghalsigen Missionen unterstützen muss. Doch bisher hat sie niemals selbst auf Menschen schießen müssen - klar, in der Ausbildung wurde sie darauf trainiert, doch in der Realität wurde sie noch nie dazu gezwungen. Dafür war sie auch dankbar. Eines Tages befinden sich Kitty und Jeffreys wieder gemeinsam auf einer geheimen Mission: Der Major soll sich auf eine Insel begeben, die irgendwo im Pazifik liegt, und den verrückt gewordenen Colonel außer Gefecht setzen, der seine wahnsinnigen Ideen in die Tat umsetzen will ("Die Insel des Dr. Moreau" von H.G. Wells lässt grüßen) und künstliche Krieger sowie unsichtbare Killermaschinen hervorbringen möchte. Dann geschieht das Unfassbare: Der Helikopter wird knapp vor der Insel von der Luftabwehr abgeschossen, Jeffreys kommt ums Leben und Kitty wird schwer verletzt an den Strand gespült. Nun ist sie auf sich alleine gestellt und muss ihren Auftrag zu Ende bringen - Unterstützung wird so schnell wohl keine kommen ...

Auf der einsamen Insel



An diesem Punkt steigen Sie in das Spiel ein: Sie übernehmen die Rolle von Kitty. Das Spiel, welches auch den Projektnamen "CONSEAL" getragen hat, ähnelt auf den ersten Blick sehr "Metal Gear Solid" und "Half-Life". Nach und nach bekommt man auch das Gefühl, dass ein wenig des typischen "Medal of Honor"-Flairs versucht wurde einzufangen. Die ganze Geschichte ist in ein Tutorial in der Militärbasis und zehn Kapitel auf der einsamen Insel unterteilt. Zu Beginn sind Sie nur mit dem Nötigsten ausgerüstet und müssen sich mit Verstecken und Heranschleichen weiter vorwärts kämpfen. Dabei unterstützt Kitty einerseits der Kommunikator, über den Sie jederzeit das momentane Missionsziel abfragen können und den Sie als Funkgerät benutzen, um mit der Zentrale in Kontakt zu bleiben, andererseits aber auch das EPU (Enhanced Positioning Unit), das auf dem GPS-System (Global Positioning System) aufsetzt, aber zusätzlich noch anzeigt, welche Personen sich im Umkreis der Heldin befinden, welchen Geräusch-Radius Sie verursachen und welchen Sichtradius die Gegner gerade haben.

So wissen Sie auch, ob Kitty von den Gegnern entdeckt wurde (gelber Kegel) oder die Pilotin bereits beschossen wird (roter Kegel). Wenn Sie jedoch einen grünen Kegel sehen, dann wissen Sie, dass die Wachen nichts ahnend durch die Gegend laufen und ihren Routen folgen. Grundsätzlich wird das Spiel wie ein Ego-Shooter mit Maus und Tastatur gesteuert (WASD-System - jedoch auch individuell belegbar). Die Sichtweise ist beim Durchstreifen der Kapitel immer die 3rd-Person-Perspektive. Wenn Sie jedoch einen Gegner anvisieren und unter Beschuss nehmen, so wechselt die Ansicht in etwas näher heran gezoomte Perspektive hinter der Akteurin. So können Sie auch bewaffnet einen Raum durch eine Tür betreten und blitzschnell reagieren. Ein kleiner Wermutstropfen, der aber auch in der Realität zu beachten wäre: Unsere Heldin kann zwar unendlich viele Inventargüter tragen, doch von den insgesamt acht Waffen kann sie immer nur zwei gleichzeitig bei sich haben - eine Pistole am Gürtel und ein Gewehr umgeschnallt. Das Waffenarsenal kann sich sehen lassen: Von der SOCOM, der HK SOCOM Silencer, der Beretta 92 über die PSG-1 (Scharfschützengewehr) bis hin zur MP-5, der MK-XAR, der HK33KA und dem Raketenwerfer PSM2-R reicht das schlagkräftige Arsenal.

Da Kitty nur zwei Waffen bei sich tragen kann, ist taktisches und überlegtes Vorgehen wichtig, da sonst die Gegner schwerer zu beseitigen sind und manche gegenüber einer Standard-Waffe überhaupt resistent zu sein scheinen. Ebenfalls sehr wichtig ist, dass man den Munitionsvorrat nicht übersieht: Selbst die beste Waffe nützt wenig, wenn man keine Munition mehr dafür hat. Die Gegner verfügen über diverse Trefferzonen, wobei sie bei einer aussichtslosen Situation gerne Hilfe herbeiholen und nicht stur weiterfeuern. Auch die Schallentwicklung bei einem Schuss ist nicht unerheblich, da dadurch weitere Gegner aufgeschreckt werden können. So haben Sie schnell innerhalb kurzer Zeit sechs bis sieben Gegner im Schlepptau. Hier hilft meist nur mehr ein Quickload. überhaupt ist die Funktion des Quicksave und Quickload sehr praktisch, da seltsamerweise die Gegner manchmal vollkommen anders reagieren und sich nach einem Laden unterschiedlich verhalten. Ansonsten hält das Spiel noch 14 Slots zum normalen Speichern für Sie bereit.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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