Der niedliche Panda Po aus dem Film „Kung Fu Panda“ kehrt in „Kung Fu Panda 2“ auf die Kinoleinwand zurück. Doch auch auf den aktuellen Konsolen und Handhelds schlägt die Pandapfote wieder zu. Ob die Xbox 360 Version ein gelungener Kung-Fu Griff oder eher ein Griff ins Klo ist, lesen Sie in unserem Review.
Der niedliche Panda Po wurde im ersten Kinofilm zum Drachenkrieger, einem Meister im Kung-Fu ausgebildet. Auch wenn er sich anfangs nicht mit der Kampfkunst anfreunden konnte, besiegte er am Ende den fiesen Tai Lung. Doch dieser lässt die Niederlage nicht auf sich sitzen. In Teil 2 des Films hat er seine fiesen Mithelfer die Gorillas und Wölfe in die Ortschaften geschickt, um bei den Bauern für Unheil zu sorgen. Außerdem will er mit einer geheimen Waffe ganz China und den Kung-Fu vernichten. Und hier tritt unser mutiger Panda Po auf den Plan. Gemeinsam mit seinen Freunden, den furiosen Fünf, muss er die finsteren Pläne von Tai Lung verhindern und den Kung-Fu und China retten.
Das Herzstück des Spiels ist der Storymodus, in dem Sie sich mit Po in das Abenteuer begeben. In einem Tutorial am Anfang des Spiels lernen Sie die wichtigsten Kung-Fu Moves kennen. Doch richtige Kung-Fu Moves sind es nicht. Denn mehr als Fußkicks und Faustschläge links und rechts kann der Kinectsensor nicht erkennen. Wenn Sie vor dem Sensor springen, machen Sie einen mächtigen Kickangriff. Die Kämpfe laufen dann abwechselnd mit Angriff und Verteidigung ab. Beim Angriff können Sie selbst entscheiden, wie Sie angreifen. Kicken oder Boxen ist möglich. Versucht der Gegner auszuweichen, wechselt seine Bewegung in Slow-Motion und Sie müssen ihn schnellstmöglich auf der richtigen Seite ins Gesicht kicken. Haben Sie genug Schläge verteilt, gibt es einen Abschlussmove, mit dem Sie ihren Gegner ausknocken. Hier können Sie mit der jeweiligen Körperhaltung einen Abschlussmove auswählen. Zur Auswahl steht ein kräftiger, ein schneller oder ein spezieller Move. Wenn der Gegner mit dem Angriff an der Reihe ist, müssen Sie versuchen, seine Angriffe zu blocken. Je nachdem welcher Bildschirmrand aufleuchtet, müssen Sie Ihren Arm auf der jeweiligen Seite heben. Leuchtet der obere Bildschirmrand auf, müssen Sie beide Arme nach außen strecken, um den Angriff abzuwehren. Richtig lange Kämpfe gibt es jedoch nicht und da der rundenbasierte Stil eher langatmig ist, kommt auch nicht wirklich Bewegung in die Sache hinein.
Grafik und Sound
Sowohl die Zwischenanimationen, als auch die Spielgrafik wurde liebevoll gestaltet und kann auf jeden Fall mit Spielen der aktuellen Konsolengeneration mithalten. Auch soundtechnisch liefert das Spiel eine konstante Qualität. Auch wenn die Synchronstimmen nicht die selben wie im Kinofilm sind.
Ein Kinectsensor ist unbedingt erforderlich, um „Kung-Fu Panda 2“ spielen zu können. Das komplette Spiel wird mit vollem Körpereinsatz gespielt. Die Erkennung ist dabei nicht immer optimal. Besonders beim Springen fällt die Erkennung des Sensor teils völlig aus, so musste ich beim Test mehrere Minuten vor der Xbox hüpfen, bis sie mich zum ersten Mal erkannt hat. Die Kung-Fu Kicks werden aber größtenteils richtig erkannt. Nur beim Schlussmoves macht der Sensor ab und zu Fehler.
Atmosphäre
„Kung-Fu Panda 2“ bringt für die jüngere Altersgruppe bestimmt ein paar lustige Spielstunden. Das Abenteuer wurde gut umgesetzt und durch gute Grafik und Soundeffekte lasst sich der Kinospaß noch für ein paar weitere Stunden auf dem Fernseher im eigenen Wohnzimmer weiterführen.
Zusammenfassung
„Kung-Fu Panda 2“ versucht zwar ein Kung-Fu Feeling hervorzurufen, durch rundenbasierte langweilige Kämpfe und teils schlechte Kinecterfassung geht leider viel Potenzial verloren. Für den ein oder anderen Kindergeburtstag wird es aber bestimmt Spaß machen. Ein Multiplayer bei dem man gegeneinander antreten, kann fehlt leider völlig.
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