Seit 30. Juni 2011 ist der Erziehungs- und Lerntitel „Lernen mit den PooYoos Teil 1“ im PlayStation Network erhältlich. Wir haben uns das bunte Treiben angsehen und möchten im folgenden Review ein paar Worte über den Bildungswert des Titels verlieren.
Background
Die PooYoos sind kleine, niedliche Tiere (zB. Katze, Pandabär, Elefant, usw...) und diese Zeitgenossen möchten Ihnen oder Ihren Kindern dabei helfen, etwas zu lernen und sich ein wenig zu bewegen. Der Titel wurde von den Kinderspiel-Profis Lexis Numérique entwickelt, die unter anderem für Titel wie „Imaging: Fashion Designer“ oder „Horsez“ bekannt sind. Der Titel an sich soll Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren ansprechen und ist seit 30. Juni 2011 für 7,99 Euro erhältlich. Hier ein kurzer Trailer zum PSN-Titel:
Was kann man sich spieltechnisch von dem Titel erwarten? Ganz einfach! Die PooYoos helfen den Kindern, ein paar Wörter zu lernen, indem sie die Gegenstände zeigen und klar und deutlich aussprechen, wie das Ding heißt (zB. Ballon, Hut, usw..). Dann werden auf spielerische Weise einige Aufgaben gestellt. So muss man beispielsweise anhand einer Wolkenpassform sagen, welcher der beiden abgebildeten PooYoos durch diese Wolke gesprungen ist. Beispielsweise stehen ein Elefant und eine Katze zur Auswahl und man erkennt in der Passform klar, dass ein Rüssel mit im Spiel ist. Besonders motivierend erklärt die Moderatorin, ob die Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde. Ein anderes Beispiel für so ein Minispiel ist die Suche nach einem Pandabär, der sich hinter oder auf Wolken versteckt hat. Auf einem dunklen Hintergrund muss man dann mit einer Taschenlampe - also dem Move-Controller - den Pandabär auffinden.
Weiters warten Tanzspielchen, bei denen man aufgefordert wird, egal ob mit Move- oder Dualshock-Controller, die Bewegungen der PooYoos nachzutanzen. Besonders eingängig hört man dabei eine Melodie, die ein richtiger Ohrwurm ist. So vereint der Titel Stoff für die grauen Zellen, motivierende Kommentare und zugleich Bewegung. Mehr kann man wohl in einem Titel für Kinder nicht unterbringen. Nebenbei werden noch Begriffe wie Zauberer, Hut oder Ballon erklärt!
Grafik und Sound
Optisch erwartet Sie ein knalliges Lernspielchen, das nette Animationen und niedliche Tierchen vereint. Die Präsentation ist mehr als nur kindgerecht, soweit ich das beurteilen kann. Epilepsie fördernde und flashige Animationen wie bei „Child of Eden“ und dergleichen gibt’s hier Gott sei Dank nicht. Soundtechnisch gibt’s ebenfalls nichts zu meckern. Die Moderatorin hat eine angenehme Stimme und motiviert die Kinder mit lobenden Worten.
Die Steuerung ist ebenfalls sehr kindgerecht. Fingerverdrehende Tastendruckkombinationen und dergleichen wurden vermieden. Ganz im Gegenteil, es reichen der Analogstick oder zwei Tasten. Hin und wieder muss man auch den Dualshock- oder Move-Controller einfach nur schütteln. Alles steuert sich äußerst einfach und zusätzlich werden auch immer die notwendigen Steuerbefehle am Bildschirm angezeigt.
Alles in allem muss man sagen, dass die Entwickler hier sehr vieles richtig gemacht haben. Ich hätte mir ein paar mehr Spielchen gewünscht, aber für den Preis von 8 Euro darf man auch nicht zuviel erwarten. Die integrierten Spielchen sind zwar nicht viele, aber die sind dafür gut umgesetzt worden.
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