Erfahrungs- und Kampfsystem
Das Herumrennen ist ja ganz intuitiv. Auch die ersten Kampfeinlagen, doch da muss doch noch mehr gehen als sinnloses
Button-Smashing? Tut es auch, das kann man an dieser Stelle schon mal verraten, denn mit einem anfangs unüberschaubar wirkendem Talent- und Fähigkeitsbaum kann man den eigenen Charakter, je nach Spielstil optimal weiterentwickeln. Man lernt neue Fähigkeiten, die man auch noch weiter verstärken kann und so die Vorteile des Charkters noch weiter ausbauen oder Schwächen etwas ausgleichen. Das wirkt beim ersten
Level-Up doch drückend, da wirklich viel Information transportiert wird, aber nach dem 3. – 4.
Level-Up findet man sich blendend zurecht. Auch im Kampf geht der Einsatz der Fähigkeiten sowie deren Kombination leicht von der Hand, weil die Tasten am
Gamepad eigentlich sehr gut belegt wurden. Ich war anfangs etwas skeptisch, ob die Steuerung eines Action-Rollenspiels sinnvoll auf den
Controller gemappt werden kann, aber meine Bedenken waren wahrlich unbegründet. Im Kampf sammelt man neben Gegenständen auch massig an Erfahrung, die zu weiteren
Level-Ups führt. Dabei können Sie dann, wie bereits erwähnt Fähigkeiten und Talente weiter ausbauen. Das ist ein elementarer Bestandteil eines Rollenspiels und funktioniert auch richtig gut.
“Ich kann nicht mehr tragen!“Dieser Spruch dürfte dem ein oder anderen „
Diablo 2“ Spieler noch immer im Kopf sein, denn stets war man bemüht, möglichst viel Geld und
Items zu sammeln um Waffen zu kaufen, Gegenstände zu identifizieren oder einfach nur beim Glücksspiel ein goldenes Händchen zu beweisen. Schon am Anfang sammelte man jeden Müll auf, um möglichst bald einen Townportal-Foilant zu kaufen. Bei „
Dungeon Siege III“ fühlen Sie sich im Vergleich dazu wie im 7. Himmel. Während man bei „Diablo“ am Anfang nur Pfeile, Kappen und anderen Müll findet, kann man bei „
Dungeon Siege III“ schon auch zu Beginn gleich einmal Glück haben und teures Equipment einfach von einem Gegner erhalten oder in einer Kiste finden. Selbes gilt fürs Geld. Man hat regelrecht soviel Geld, dass man nicht weiß, was man damit anfangen soll.