Vor rund einem Jahr erschien City Interactive’s Scharfschützentitel „Sniper: Ghost Warrior“ für die Xbox 360 und den PC. Der Großteil der Käuferschaft war allerdings hier und da ein wenig enttäuscht. Die meisten Kritikpunkte fielen auf die kurze Spieldauer, die schwache Story, die schwache KI und Grafikfehler. Nun rund ein Jahr nach dem Release des Titels auf der Xbox und dem PC erschien der Titel nun auch auf der PlayStation 3, und ob der Titel besser ist als die Versionen auf der Xbox 360 und dem PC oder nicht, erfahren Sie im folgenden Review.
Story
An der Story hat sich leider nicht viel geändert, bis auf die Tatsache, dass sie auf der PlayStation 3 etwas in die Länge gestreckt wurde. Dadurch dauert das Spiel jetzt rund 1-2 Stunden länger, was einer Gesamtspieldauer von 8-12 Stunden (je nach Schwierigkeitsgrad und Können) erstreckt. Sie schlüpfen dabei in des Scharfschützen Sergant Tyler Wells (Codename Razor Six Four), der den Drogenbaron General Vasquez aufhalten soll. Der Schurke macht Geschäfte mit Terroristen, und es liegt nun an Ihnen, ihm das Handwerk zu legen. Die Geschichte wird dabei allerdings, wie auch schon in den Versionen auf der Xbox 360 und dem PC, eher schwach erzählt. Zwar gibt es einige Aufreger, aber die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, ist das Problem. Zwischendurch gibt es kurzer Videos, die zwar nett anzuschauen sind, aber einfach zu wenig Atmosphäre versprühen und obendrein bekommt man die meisten Storyinfos nur über die kurzen Missionbriefings. Schade, hier hätte man doch etwas mehr Pepp und Tiefgang ins Spiel bringen können.