Die “Alien Breed”-Trilogy, die in den letzten Jahren sukzessive via XBLA erschienen ist, gibt es nun in einer Sammlung im Laden zu kaufen. Was sich auf der Disc verbirgt und ob man sie überhaupt kaufen sollte, erfahren Sie in unserem Review.
Story
Die drei „Alien Breed“-Teile erzählen, grob zusammengefasst, von der Kollision des Raumkreuzers „Leopold“ mit einem riesigen, fremden Raumschiff, woraufhin die Leopold von Alien-Schwärmen überrollt wird. Um nicht auf den nahe gelegenen Planeten zu stürzen, versuchen Sie, als Bordingenieur anfangs den Antrieb der Leopold wieder in Gang zu bringen und daraufhin den des anderen Schiffs. Dabei müssen Sie sich gegen Heerscharen von Monstern und eine verrückt gewordene KI behaupten.
“Alien Breed“ ist ein so genannter isometrischer Shooter, das heißt, Sie blicken von schräg oben auf das Geschehen und können die Sicht in acht Stufen drehen. Im Wesentlichen werden Sie im Spiel von einem Terminal zum nächsten geschickt, um schrittweise die Systeme wieder hoch zu fahren und schießen dazwischen auf alles, was sich bewegt. Daran ändert sich in den drei Spielen nichts, einzige Verbesserung ist, dass Sie ab Teil zwei an Speicherpunkten Upgrades, Items und Munition nachkaufen können.
Grafik und Sound
Grafisch ist „Alien Breed“ immer noch recht anschaulich. Die „Unreal“-Engine erarbeitet schöne Umgebungen und Effekte, auch wenn die Gänge nicht sehr abwechslungsreich sind und alles irgendwie grau erscheint. Die Sounduntermalung trägt viel zur bedrückenden Atmosphäre bei.
Steuerung
“Alien Breed“ lässt Sie mit dem linken Stick lenken, wobei Sie gleichzeitig mit dem rechten Stick zielen können; dieses Schema erleichtert manche Gefechte deutlich.
Der Mehrspieler-Teil ist in mehreren Modi in verschiedenen Levels zu zweit spielbar, was Spaß macht, aber etwas von der Atmosphäre nimmt, da man sich nicht mehr so auf sich allein gestellt empfindet.
“Alien Breed“ baut stark auf die Anspannung, dass hinter jeder Ecke eine neue Welle von Monstern antraben könnte und unterbricht zum Teil auch gezielt vermeintliche Ruhepunkte, wie etwa Steuerungskonsolen, da oft genau in diesen Momenten neue Angriffswellen starten.
Zusammenfassung
“Alien Breed Trilogy“ ist unverändert und daher genauso gut wie die einzelnen drei Teile, jedoch nur einen Kauf für jene wert, die stark auf den Koop-Modus abzielen, und den Kaufpreis teilen wollen, denn die Disk kostet im Schnitt fünf Euro mehr als die einzelnen Downloads via XBLA zusammen.
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