MMA steht für Mixed Martial Arts, und das bedeutet jene Menge fliegende Fäuste und Beine. Wie sich die Videospielvariante der immer populäreren Kämpfe anfühlt und ob Sie hier einen ordentlichen rechten Haken austeilen können, verrät Ihnen unser Review. Lesen Sie also weiter.
MMA ist die Abkürzung für Mixed Martial Arts, also eine Kombination mehrerer Kampfsportarten zu einem Bewerb. Das heißt aber nicht, dass hier Boxer gegen Boxer und Wrestler gegen Wrestler antreten. Es handelt sich dabei um eine Form des Vollkontaktkampfes, in der verschiedene Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten zum Einsatz kommen. Anders als beispielsweise beim Boxen findet der Kampf bei MMA auch am Boden statt, zudem werden nicht nur Schlag-, sondern auch Tritt-, Clinch- und Wurftechniken eingesetzt. Ein MMA-Kampf dauert in der Regel drei mal fünf Minuten oder, bei Titelkämpfen, fünf mal fünf Minuten. Daneben gibt es aber auch alle möglichen Sonderformen. In Deutschland und Österreich wurde diese Art zu kämpfen vor allem unter dem Namen Free Fight bekannt, obwohl dieser Name eigentlich irreführend ist. MMA-Kämpfe haben genauso wie Boxkämpfe ein eigenes Regelwerk, welches auch streng eingehalten wird. Kämpfe enden nicht nur durch K.Os oder Aufgaben der Gegner, meist durch Hebel- und Würgetechniken initiiert, sondern können auch nach Punkten entschieden werden. In den USA hat die Ultimate Fighting League bereits einen hohen Stellenwert und dem Boxen den Rang abgelaufen. Viele Kämpfer sind bereits lukrative Werbeträger. Electronic Arts steigt nun ebenfalls in dieses Geschäft ein und bringt mit „EA SPORTS MMA“ ein ziemlich ausgereiftes Spiel auf den Markt. Fans, die sich in diesem Metier bereits zurecht finden, werden sich über die lizensierten Namen und Gesichter bekannter Fighter wie Randy Couture freuen und Spieler, die sich nach einer Box- und Wrestling-Alternative sehnen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Damit Sie aber einen besseren Eindruck davon bekommen, was hier auf Sie wartet, hier erstmal ein Trailer: