Die Geschichte rund um den Mörder erstreckt sich über einige Kapitel, welche in Standbildern oder (Vorsicht, Sarkasmus) richtig tollen Computerbildern mit Texten erklärt wird. Eigentlich könnte man die Story auch weglassen, denn richtig spannend wird es wirklich nicht. Stets vorhersehbare Ereignisse werden zum Schluss mit einem gekünstelt abweichenden Ende „belohnt“.
Die Bilder an sich sind recht nett gezeichnet, stechen aber auch eben von der Masse nicht heraus. Dafür gibt es ein paar unterschiedliche Lösungsansätze, welche zumindest ein wenig Abwechslung mit sich bringen. Mal müssen Sie anhand von Umrissen die Gegenstände finden, ein anderes mal sehen Sie Bildausschnitte, welche zugeordnet werden sollen.
So klicken Sie sich von einem Bild ins nächste, versuchen, der Geschichte ein wenig zu folgen und sehen immer wieder dieselben Rätsel vor sich am Bildschirm. Wenn auch das letzte Objekt gefunden ist und der bösartige Arzt (kein Spoiler!) gefasst ist, sind Sie eher froh dass das Spiel bereits so schnell vorbei ist und legen es wahrscheinlich als Staubfänger ins Regal zurück.
Rose sieht tote Menschen. Ok, aber lebendige Bilder wären auch toll gewesen. Vor allem, wenn es sich um ein allseits bekanntes Wimmelbild-Spiel handelt. Wieder einmal eine neue Ansammlung von mittelmäßig gezeichneten Bildern mit einigen Objekten, die es zu finden gilt. Ob Sie dies in Ihrer Sammlung brauchen, bleibt fraglich, durch den günstigen Preis und die relativ nette Story ist das Game aber zumindest einen Blick wert.