Nicht jede dieser Klassen ist hierbei zum Kampf geeignet. Einzelne Disziplinen sind vielmehr zum Fischen, Mineralien abbauen oder auch Holzfällen gedacht. Wollen Sie zum Beispiel eine eigene Waffe schmieden, wechseln Sie einfach zur „Disciple of Hand“ und erstellen mit Ihrem Werkzeug ein neues Schwert, das Sie mit der „Disciple of War“ gleich einsetzen können.
Grundsätzlich erhalten Sie für so ziemlich jede Aktion Erfahrungspunkte, so dass Sie Aufleveln können, ohne auch nur ein einziges Monster zu bekämpfen. Doch diese sind dann auf die jeweilige Disciple beschränkt. Mehr Spaß macht es aber natürlich, sich in die Schlachten zu begeben. Auch die Geschichte wird nur dann weitergeführt, wenn Sie ein paar Aufträge vollzogen haben.
„Final Fantasy XIV“ sieht nicht nur wunderschön aus, besonders die Hintergrundmusik und die Sprachausgabe können absolut überzeugen. „Final Fantasy“-typische Musik mit schönen Klangfarben wechseln zu eher rockigeren Titeln im Kampf. Wer den Sound der Serie schon immer mochte, wird dadurch auch den neuesten Teil lieben.
Das neue Square Enix-Projekt könnte genau das werden, was „Final Fantasy XI“ werden wollte. Ein hochklassiges MMORPG mit interessanten Charakteren und einer tollen Story. Den Thron wird „Final Fantasy XIV“ wohl nicht erklimmen können, da die Konkurrenz bereits zu lange vorhanden ist, für einen oberen Platz auf der Treppe sollte es aber allemal reichen.
Neueinsteiger finden sich genauso schnell zurecht, wie es für alteingesessene Hasen genug zu entdecken gibt, um auch für längere Zeit Spaß zu haben. Ob sich die Charaktere jedoch auch wirklich genügend vom Rest der MMORPG abheben, um auch Erfolg zu haben, wird sich in den kommenden Monaten nach dem Release entscheiden.