Wir lassen uns vom ersten Eindruck nicht beirren und legen gleich nach dem Spielstart ein Profil an. Unter diesem Profilnamen wird der Spielfortschritt gespeichert, womit sich der Titel sehr gut für lange sowie kurze Gaming-Sessions eignet. Danach startet eine kurze Introsequenz, die anhand von Standbildern mit Untertiteln realisiert wurde. Im Intro sieht man einen jungen Mann, der nichtsahnend zu Hause sitzt. Er hat ein komisches Gefühl in der Magengegend, und auf einmal läutet das Telefon. Es ist der Großvater des jungen Mannes. Der Großvater stammelt verwirrtes Zeug und beendet das Gespräch mit dem Wortlaut: "Ich habe Sie getötet!". Voll verwirrt macht sich der junge Mann auf den Weg zum Haus des Großvaters. Dort angekommen, gilt es gleich, das erste Wimmelbild zu lösen, um einen Stein zu finden, mit dem man die Scheibe zu Großvaters Haus einschlagen kann. Danach gilt es noch, ein Minispiel (Schloss knacken) sowie weitere Wimmelbilder zu lösen, bevor man den Großvater zum ersten Mal zu Gesicht bekommt. Der Großvater hatte offenbar einen Herzinfakt und der junge Mann begibt sich, warum auch immer, auf die Suche nach Aspirin und Wasser? Meiner Meinung nach wäre ein Anruf bei der Rettung besser gewesen, aber egal. Vermutlich sollte die Blutverdünnung auf diese Weise angeregt werden ... An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass das gesamte Haus des Großvaters auf den Kopf gestellt wurde. Es scheint, als wäre eine Gruppe Vandalen in das Anwesen eingebrochen und hätte alles zerstört und beschädigt. Was ist hier passiert? Wird der Großvater wieder zu Bewusstsein kommen? Finden Sie es selbst heraus!GameplayGameplaytechnisch gibt es nicht viel Atemberaubendes zu berichten. Es erwartet Sie klassisches Wimmelbildgameplay gepaart mit einigen Minispielen. Für diejenigen, die noch keine Erfahrung mit Wimmelbildspielen gesammelt haben, möchte ich das Spielprinzip derer kurz erklären. Bei Wimmelbildspielen muss der Spieler spezielle Gegenstände auf komplett überfüllten und überladenen Bildern entdecken und diese anklicken. Beispiele hierfür wären ein Stein, zwei Löffel, drei Dosen, ein Schlüsselbund, zwei Flaschen und vieles mehr. Im Gegensatz zu manch anderen Wimmelbildspielen wurde hier die Größe der gesuchten Objekte nur minimal verändert. Riesengroße Kugelschreiber oder ähnliches bleiben Ihnen also erspart. Neben diesen Wimmelbildeinlagen gilt es, einige Minispiele zu meistern und auch ein Hauch von Adventurefeeling ist im Spiel zu finden. Man muss beispielsweise Gegenstände, die man entdeckt hat, mit anderen Objekten kombinieren. Beispielsweise muss man eine Rolle Klebeband dazu verwenden, um die Stromversorgung im Haus wieder herzustellen. Das gibt dem Spiel einen weiterschichtigeren Touch, der aber über das meiner Meinung nach schwache Gameplay kaum hinwegtäuscht.
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