am Level-Ende und eine Highscore-Liste dürfen natürlich nicht fehlen – leider konnte ich aber keine Online-Kompatibilität entdecken. Immerhin können Sie im Multiplayer mit mehreren PSPs auf die (Punkte-)Jagd gehen. Übrigens: Auch eine PS2-Version von „Xyanide Resurrection“ erscheint vom selben Entwickler-Team, das – übrigens – von Engine Software unterstützt wurde, noch in diesem Quartal.
Grafik, Sound und Steuerung
Grafisch bewegt sich der PSP-Titel im oberen Mittelfeld – schöne Effekte, halsbrecherisches Pseudo-3D, schöne Übergänge – all das kann man sich für ein zeitgemäßes Shoot’em Up nur wünschen. Auch die Menüs und die Gegner sind detailliert gestaltet und tragen somit zur Atmosphäre bei.
Der Sound bewegt sich im Techno-Bereich und hält den Puls am Rasen – gut gemacht!
Die Steuerung ist wohl das Schwierigste, wenn man eine Mischung aus Sidescroller und 3D-Action-Weltraum-Simulation machen will. Sie steuern im Grunde nur das Fadenkreuz und können per Schultertasten die Seitwärtsbewegungen beschleunigen – so haben die Entwickler einen guten Kompromiss gefunden, der selbst Einsteigern das Leben als Henker versüßt. So hätten es sich manche bestimmt auch bei „Privateer“ und Konsorten gewünscht. Mit dem Analogstick ist der eigene Flieger in Windeseile beherrscht – inklusive netter Anleitung als On-Screen-Hilfe.
Gut gemacht, Playlogic! Genau so sieht ein klassisches Remake im modernen Gewand aus, das genügend Breite für einen Vollpreis-Titel (um 30 Euro) und genügend Tiefe für einen guten Shooter bietet. Einige Kritikpunkte wie kurzes Gameplay oder fehlende Online-Features oder auch der happige Schwierigkeitsgrad muss sich das Spiel zwar gefallen lassen – aber insgesamt: Ein heißer Tipp für Shoot’em Up-Fans, die auf neues Futter auf der PSP vergeblich warten, und „Xyanide“-Fans der alten Garde!