HerausforderungenUm das Spiel noch etwas in die Länge zu ziehen, haben die Entwickler fünf Herausforderungen eingebaut, die den geübten Spieler auf eine Highscore-Jagd schicken. Sie treffen auch hier auf Thera, die aber bereits besser ausgerüstet und hochgelevelt ist oder aber verschiedene Handicaps wie eine Vergiftung oder ähnliches zu erdulden hat. Natürlich steht zu Beginn nur eine Herausforderung bereit: Im Kampf um Punkte und das blanke Überleben schalten Sie dann die weiteren vier Schritt für Schritt frei.
Grafik, Sound und Steuerung
Die 3D-Grafik ist zwar nicht detailliert, kann aber mit einem PSone-Spiel mithalten und liefert insofern – zusammen mit den schönen Zeichnungen und Illustrationen – ein gutes Gesamtbild für den niedrigen Preis des Minis-Titels ab.
Der Sound ist mittelalterlich-theatralisch angelegt, sticht aber nicht besonders hervor und man vermisst auch die Kampfgeräusche nicht besonders, wenn man die Lautstärke gen Null herunterregelt.
Die Steuerung ist simpel und eingängig, generell braucht man auch nur maximal zwei andere Knöpfe – denn: Wer will schon blocken? Gut gemacht, diese einfache Steuerung, StormBASIC!
Generell gefällt mir „Thera: Dark Warrior“, aber es reicht von der technischen Umsetzung und auch von der spielerischen Tiefe her einfach nicht an ein echtes „Diablo“ für die PSP heran. Leider! Hier hätten die Entwickler die Handheld-Konsole noch mehr ausreizen und weiter vom „normalen“ Mobile Game-Design gehen müssen. Aber: Das nächste Spiel kommt bestimmt! Außerdem: Für „Diablo“-Fans gibt es im PSN-Store für PSP derzeit sowieso kaum Alternativen!