“Trinity Universe” ist ein jugendfreundliches Spiel, was sich nicht nur in der Präsentation widerspiegelt. Auch die Steuerung ist recht simpel und schnell erlernt. Jedem Aktionsknopf ist im Kampf ein Angriff, oder der Einsatz der Spezialfähigkeiten zugeordnet, was für unkomplizierte Handhabung sorgt. Auch für die Combos bleibt genug Zeit, sie sind also nicht wie in „Tekken“ in den Controller zu prügeln.
Die Entwickler sollten sich aber überlegen, ob sie nicht noch eine Funktion einbauen wollen, mit der die Kamera zentriert wird, da diese sich nicht mit dem Held dreht und in den doch manchmal recht verwinkelten Dungeons lieber eine Wand anstatt des Helden im Fokus behält.
Atmosphäre
Tja, was soll ich bloß zur Atmosphäre eines Games sagen, in dem Donuts und Notschalter um einen Bruchteil eines Planeten kreisen? Stimmig? Spaß beiseite, auch wenn die Idee an und für sich etwas seltsam erschienen mag, kann „Trinity Universe“ einen Fan bereits jetzt in seinen Bann ziehen. Viele unterschiedliche Monster – die Orks sehen übrigens aus wie Schweine – können in den Kämpfen ordentlich vermöbelt werden und die Suche nach Schätzen in den Dungeons macht wirklich Spaß.
Ich bin zwar kein Fan von japanischen Rollenspielen, aber dennoch hatte ich einiges an Spaß mit der Vorab-Version von „Trinity Universe“. Die ein oder andere Verbesserung sollte zwar noch eingebaut werden, aber alles in allem ein sehr nettes Spiel.