Der Weltraum, unendliche Weiten und ebenso viele Möglichkeiten, ein anspruchsvolles Strategiespiel zu entwickeln. Die „Star Wolves“-Serie hat schon eine relativ feste Fangemeinde, und diese wartet schon sehnsüchtig auf den dritten Teil. Lesen Sie das Review und sehen Sie, wie das Spiel gelungen ist.
Ein Bürgerkrieg spaltet das bekannte Universum. Ein Nährboden für Händlergilden, Piraten und den Schwarzmarkt, auf dem mit neuesten Waffentechnologien gehandelt wird. In dieser Welt finden wir uns wieder: Als kleiner Händler in einem Frachter - unbewaffnet und hilflos. Doch wie das Leben so spielt, hält das Schicksal einiges für uns bereit. Doch schauen wir uns erstmal einen Trailer zum Spiel an:
Eine frei zu erforschende Weltraum-Simulation, welche auf die Entscheidungen des Spielers reagiert - so kann man sich „Star Wolves 3: Civil War“ vorstellen. An wichtigen Kreuzungen des Handlungsstrangs dürfen wir frei entscheiden, welchen Weg wir für den besten halten und dementsprechend reagieren die beteiligten Personen. Um das Spielerlebnis persönlicher zu gestalten, darf der Avatar beliebig angepasst werden. Perks geben uns die Möglichkeit, die Fähigkeiten in verschiedenen Skillbäumen zu verbessern. Besserer Umgang mit Laserwaffen? Besser treffen mit Raketen? Besser navigieren und schnellere Maschinen oder sogar besseres Reparieren bei Schäden? Kein Problem! Im Laufe der Handlung lernt der Avatar stetig dazu. Mit den anderen Begleitern, die wir mit der Zeit kennenlernen, interagieren wir an den wichtigen Punkten der Handlung per Textfenster. Eine Ego-Perspektive des Avatars gibt es nicht. Das Hauptschiff und die Jäger lassen sich mit einer Vielzahl von Waffen und Systemen ausrüsten, damit gewinnen wir mit der Zeit an immer mehr Feuerkraft und Durchhaltevermögen, was uns wiederum in den Kämpfen zugute kommt. Diese Features in der Summe betrachtet geben „Star Wolves 3: Civil War“ eine Menge Komplexität und Tiefgang.
<´strong>Grafik und SoundDie Grafik ist recht detailliert. Sterne, Raumschiffe und Asteroidenfelder wirken extrem realistisch. Verbesserungen am eigenen Schiff sieht man auch optisch, dadurch macht das Upgraden eine Menge Spaß und motiviert auch auf längere Sicht. Die Hintergrundmusik hat einen leichten Trance-Touch, in Kampfsituationen wird es eher techno-lastig, das passt zu einem Science-Fiction-Ambiente sehr gut.
Steuerung
Die Steuerung wird mit Maus und Tastatur vorgenommen, allerdings ist das Zielen auf kleine Jäger ein wenig schwieriger. Das funktionierte am Besten im Pausenmodus.
„Star Wolves 3: Civil War“ macht eine Menge Spaß. Das Entwickeln der Charaktere und das Hochrüsten der Schiffe fesseln ungemein. Wenn man an Spielen dieser Art Gefallen findet. Leider gibt es keine Zwischensequenzen. Das Interagieren im Spiel mit Freund und Feind wird per Textfenster gemanagt. Das ist nicht unbedingt zeitgemäß, ein paar animierte Zwischensequenzen wären super gewesen. So wirkt das Spiel wie ein dreidimensionales Text- Adventure mit Kampfeinlagen.
Zusammenfassung
Fast soviel Tiefgang wie „Eve Online“, gute Grafik und passende Atmosphäre machen „Star Wolves 3: Civil War“ zu einem klasse Strategiespiel. Teil 2 litt bei der Veröffentlichung an Fehlern. Dazu muss ich sagen, mir ist im aktuellen dritten Teil nichts aufgefallen. Bei meinem Test lief alles fehlerfrei. Fans des Genres wird das Spiel fesseln, daher Daumen hoch! Action-Fans könnte es auf den Reisen zwischen den Portalen ein wenig langweilig werden.
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